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Beitrag von Andreas Bangemann, vom 5. Dezember, 2011
Während über die Parteitage der “Etablierten” nüchtern und meist ergebnisorientiert berichtet wird, reizt der Bundesparteitag der Piratenpartei die großen Medien zu flankierenden Maßnahmen, welche die derzeit erfolgreichste „Splitterpartei“ in ein eher schlechtes Licht rücken.
Die “Tagesschau” bringt dabei die eher unbekannte Politologin Katja Kullmann in Position, um Äußerungen, wie
„Ich würde mir wünschen, dass wieder soziale Standpunkte bezogen werden“ oder
„Ich wünsche mir große, starke, verlässliche Parteien. Eigentlich wünsche ich mir sogar die Rückkehr der Volkspartei statt lauter kleiner Klientel-Parteien.“
als Gegenposition zu den politischen Emporkömmlingen aufzubauen, denen man eher Neoliberalismus unterstellt, als ein soziales Gewissen. Den Beweis liefert Frau Kullmann gleich mit, denn sie hat gezählt, dass im Parteiprogramm der Piraten „acht- oder neunmal“ das Wort „individuell“ und nur einmal „solidarisch“ vorkommt.
„Die“ Volkspartei von Frau Kullmann findet sich demnach irgendwo links der Mitte. Dort wo „Solidarität“ als Hülsenfrucht reichlich in Parteiprogrammen und offiziellen Verlautbarungen ausgesät wird. Wenn Helmut Schmidt beim SPD-Parteitag mit „Europa braucht ein mitfühlendes Herz“ um europäische Solidarität wirbt, dann muss das bei den „Opfern“ der SPD-Hartz-IV-Reformen wie Hohn in deren Ohren klingen.
Um das Erfrischende an den Piraten zu erkennen, braucht es Menschen, die bereit sind, zunächst einmal alles in Frage zu stellen und auf seinen Zukunftswert hin zu beurteilen. Die Tatsache, dass die Piraten noch kein festgeschriebenes Wirtschaftsprogramm haben und statt dessen auf die innerparteilichen Findungs- und Entwicklungsprozesse hinweisen, macht sie nur noch sympathischer. Während die etablierten Parteien von ihren Wirtschaftsprogrammen auch dann nicht abrücken, wenn um sie herum das Wirtschafts- und Sozialgefüge in sich zusammenfällt, halten sich die Piraten in dieser Frage noch alles offen. Das birgt die große Chance, dass sie 2013 mit echten Alternativen zu Fragen des Geldsystems antreten können.
Auf zukünftige „Volksparteien“ mit viel „solidarisch“ im Programm, aber wenig Substanz in den wichtigen Fragen der jetzigen Wirtschaftskrise können wir und alle zukünftigen Generationen geflissentlich verzichten. Ob es die Piraten oder andere junge Parteien letztlich sind, die mit Alternativen aufwarten, die diesen Namen verdienen sei dahingestellt. Alleine die Tatsache, dass den Etablierten ihre „TINA“ um die Ohren gehauen wird, ist schon ein Segen. Auch wenn „Katja“ das nicht wahrhaben will.
Beitrag von Andreas Bangemann, vom 14. August, 2011
Anders lassen sich die lauter werdenden Äußerungen von als konservativ bekannten Medien und Politikern kaum interpretieren.
Die Ereignisse in England haben eine schockierende Brutalität und kommen hierzulande offenbar so manchem schon viel zu nahe. Griechenland wähnte man da weiter weg und deren Probleme sah man als eher hausgemacht an. Doch mit dem spürbarer werdenden Gefühl von Gewalt auf der Straße, wächst die Unruhe, ob denn die jahrelang verfolgte Politik, die dem Neoliberalismus den Weg gebahnt hat, eigentlich richtig war.
Wenn der Herausgeber der FAZ, Frank Schirrmacher, unter der Überschrift “Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat” zu Wort meldet, dann darf man das schon als kleine Sensation werten. Als linkes Kampfblatt hat sich die FAZ bisher keinen Namen gemacht. Schirrmacher nimmt in seinem Beitrag den ursprünglich von dem englischen Konservativen Charles Moore zugespielten Ball auf, den dieser in direkter Reaktion auf die englischen Unruhen lostrat.
Schirrmacher erwähnt auch die Rede des ehemaligen CDU-Ministerpräsidenten Erwin Teufel, der wohl als erster deutscher Politiker in dieses Horn stieß.
Doch, was machen all diese bisher konservativen Denker und Politiker in dieser vertrackten Situation?
Sie werfen sich in das Lager derer, die sie bisher verbissen bekämpft haben, offenbar weil sie sie als einzige verfügbare Alternative sehen. Doch was haben die Linken als Lösung anzubieten, das in dieser Phase der Krisensituation als neu bezeichnet werden könnte?
Eine Finanzmarkt-Regulierungswut mit Einzelmaßnahmen, von denen niemand weiß, was sie am Ende bewirken werden! Nicht zu vergessen, das “erfolgreiche” Rezept der Forderung nach höheren Löhnen für die Beschäftigten und höheren Steuern von den Reichen. Nirgendwo bei den Linken ist ein Konzept für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik zu entdecken, das diesen Schritt erster konservativer Kräfte auch nur im Ansatz rechtfertigen würde. Die bisher proklamierte Alternativlosigkeit liberal-konservativer Politik beginnt sich auf die andere Seite zu bewegen, hin zu jenen, die auch Alternativlosigkeit können, nur eben von links.
Statt jetzt alles in Bausch und Bogen über Bord zu werfen, bedarf es doch erst einmal einer genauen Analyse der eigentlichen Ursachen des Desasters. Warum trauen sich die Verfechter der Marktwirtschaft da nicht dran?
Es ist ihre letzte Rettung und gleichzeitig die von Millionen Steuerzahlern und den vom System Ausgegrenzten. Das Geldsystem hat einen kapitalen Fehler und muss erneuert werden, um die Marktwirtschaft zu retten.
Der hilflos, ängstliche Schwenk nach links würde wahrlich bedeuten, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Zumindest so lange, wie die Linken kein schlüssiges Konzept für die Marktwirtschaft der Zukunft vorlegen. Einer Marktwirtschaft ohne Kapitalismus.
Beitrag von Andreas Bangemann, vom 30. April, 2010
Ein Land ist dann pleite, wenn es keinen Kredit mehr bekommt. Wann bekommt es keinen Kredit mehr? Wenn kein Vertrauen in die Rückzahlung desselben besteht. Das Problem an der simplen Gleichung: Am Kapitalmarkt herrschen andere Bedingungen als in der rationalen Physik. Je mehr Anleger glauben, dass ein Land Probleme hat, seine Schulden zurückzuzahlen, desto höhere Zinsen muss das Land bieten; und je höher die Zinsen, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Land die Schulden nie wird zurückzahlen können.
Deshalb ist Vertrauen das allerhöchste Gut im Kapitalismus.
Sehr lesenswerter Beitrag von Robert von Heusinger in der Berliner Zeitung.
Die Macht des Vertrauens, das der Kapitalmarkt in Staaten, Einrichtungen oder Unternehmen steckt oder eben nicht, hängt in erster Linie vom Volumen des Marktes ab. Je mehr Geld in diesem Markt nach Anlagen sucht, um so mächtiger wird der Hebel, wenn diese Summen in Bewegung geraten. Hinzu kommt, dass einzelne große Banken oder Konsortien innerhalb des Marktes die Vorreiter in Bezug auf Vertrauen schenken und Vertrauen entziehen sind und dann ein Herdentrieb erfolgt. Die Macht dieses Kapitalmarktes hat sich gespeist aus dem nach mathematischen Gesetzen wachsenden Geldvermögen weltweit. In dem Maße, in dem diese Geldvermögen sich von den Notwendigkeiten der Realwirtschaft abgekoppelt haben, haben sie die Macht des Finanzmarktes gestärkt. Die rasante Entwicklung der Technik hat ihr übriges getan. Die extreme Ungleichverteilung von Geldvermögen spiegelt sich natürlich auch am Kapitalmarkt, wenngleich auch unter anderen Vorzeichen. Dennoch bietet der Markt Einzelnen, denen man innerhalb des Marktes besonders vertraut, gute Chancen das Marktgeschehen maßgeblich zu beeinflussen. Ein gutes Beispiel aus vergangenen Tagen: George Soros. Soros kommt aus dem griechischen und heißt “Haufen”. Vielleicht musste es deshalb George Soros sein, der zeigt wie man mit viel Geld das Marktgeschehen im Sinne eines einzelnen Akteurs beeinflusst.
Durch diese Macht des Kapitalmarktes konnte es geschehen, dass die Politik zum Getriebenen des Marktgeschehens wurde. Das war in Zeiten undenkbar, als die Spekulation noch “eine Blase auf dem Meer der Realwirtschaft” (Keynes) war. Wer die Staaten wieder zum Herr des Geschehens machen will – und dieses Interesse sollte eigentlich jede Bürgerin und jeder Bürger dieser Welt haben – muss an den Regeln dieses Marktes selbst nicht viel ändern. Er muss hauptsächlich das Zustandekommen dieser immensen Geldmengen einschränken, die ohne realwirtschaftlichen Bezug die wahre Macht des Kapitalmarktes ausmachen. Und dazu müsste man das Geldsystem auf grundlegend neue Füße stellen.
Posted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT
Beitrag von Andreas Bangemann, vom 28. April, 2009
Der Einfluss des Harvard Professors Greg Mankiw scheint groß genug, um Einfluss auf die FED auszuüben. Nachdem die New York Times Greg Mankiws Vorschlag der negativen Zinsen groß aufgemacht hat, wird dieser Vorschlag mittlerweile weltweit diskutiert.
Mankiw selbst gibt an, dass selten ein Vorschlag von ihm zu einer derartigen Welle von Kommentaren geführt hat.
Tobias Bayer schreibt heute in der FTD darüber und erläutert anschaulich den Weg, der eingeschlagen werden muss, um auch bei negativen Zinsraten noch zu einem steten Geldumlauf zu kommen.
Einleitend schreibt Bayer gar, dass die FED in einer internen Analyse einen Zinssatz von minus fünf Prozent für angemessen hält. Woher diese Information genau stammt, geht allerdings aus dem Beitrag nicht hervor.
Ein wichtiger Schritt ist durch Mankiws Vorstoß auf jeden Fall gelungen. Es ist Bewegung in die Diskussion um Lösungen im Kampf gegen das Krisenhafte im System gekommen. Bewegung, die es erlauben wird, auch in Dimensionen außerhalb der bestehenden Lehrmeinungen zu denken.
Genau das ist es, was wir jetzt so dringend brauchen.
Beitrag von Andreas Bangemann, vom 23. Januar, 2009
In regelmäßigen Abständen werden die Ergebnisse der Statistiker zur Verteilung und Entwicklung von Vermögen und Armut präsentiert. Seit Jahren ist das Ergebnis der sich abzeichnenden Entwicklung gleich: die Schere öffnet sich immer weiter. Einem wachsenden Heer von Habenichtsen steht eine geringe Zahl von Superreichen gegenüber. Letztere schaffen es mit ihren Vermögenszuwächsen gar, das durchschnittliche Gesamtvermögen jedes einzelnen in der Bevölkerung zu steigern.
Für Jemanden, der diese Statistiken mal so eben überfliegt ergibt sich das Gesamtbild einer immer vermögender werdenden Gesellschaft. Die großen Medien haben zu dieser Fehleinschätzung einer gefährlichen gesellschaftlichen Entwicklung stets ihr Scherflein beigetragen, weil sie weder die dahinter stehende Brisanz tiefer gehend erforscht und darüber berichtet haben, noch mögliche Auswege thematisieren.
Der aktuelle Wochenbericht des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung DIW (PDF-Datei) aus Berlin ist einmal mehr alarmierend. Unter der Überschrift "Gestiegene Vermögensungleichheit in Deutschland" wird eine sehr ausführliche Analyse der derzeitigen Situation vorgelegt. Die Gefahren der weiter zu erwartenden Entwicklung werden dabei eher verharmlost und auf den Bereich der Altersarmut reduziert.
Wir haben es mit einer gesamtgesellschaftlich gesehen hochexplosiven Lageveränderung zu tun. Anfänglich war dieser Prozess eher schleichend, doch die Geschwindigkeit der Spaltung der Gesellschaft steigt unerbittlich. Wir haben längst jenen Zeitpunkt hinter uns, an dem dieser Prozess noch durch eine staatliche "Abschöpfung" und Rückverteilung hätte gemildert werden können. Abgesehen davon, dass es für eine solche Politik an einer starken und zeitgemäßen linken "Flanke" mangelt. Die Lobbies des Geldadels sitzen fest im Sattel einer Kavallerie um das Politikschloss der etablierten Parteien und bilden einen undurchdringlichen Schutzring.
So dringend nötig ein Politikwechsel um 180 Grad zwingend wird, so weit scheint er in Ermangelung der Kenntnis von Lösungen aus diesem Dilemma entfernt zu liegen. Dabei sind die Wege zu den Lösungen aufgezeigt. Die Erkenntnis der wahren Ursachen wären der erste Schritt. Diesbezüglich hat Helmut Creutz Wertvolles geleistet. Diese Erkenntnis bildet den Ansatzpunkt für die weiteren Schritte, die es einzuleiten gilt, wenn uns nachhaltige und humane Gemeinwesen am Herzen liegen.
Die Aufhebung der Wirkung der zinsbedingten Umverteilung von Arm zu Reich muss garantiert von politischen und steuerlichen Maßnahmen zur Anpassung der bereits entstandenen Ungleichgewichte begleitet werden, wie es Weissgarnix im Zusammenhang mit der Erbschaftssteuer fordert. (Ihm gebührt auch der Dank für die "Entdeckung" des DIW-Berichtes). Nichtsdestotrotz gibt es für eine Behandlung an der Wurzel des Problems keine Alternative. Das besonders, wenn wir uns bewusst machen, dass die großen Probleme der Finanz- und Wirtschaftskrise eben auch direkt mit den explodierenden Geldvermögen zu tun haben.
Beitrag von Andreas Bangemann, vom 17. Januar, 2009
"In Südasien bindet man kleine Elefanten an ein Baum, wo sie dann um ihre Freiheit kämpfen, bis sie resignieren und den Kampf um ihre Freiheit aufgeben. Anschließend genügt sogar bei einem erwachsenen Elefanten ein kleines Seil, damit er sich nicht getraut, sich vom Baum loszureißen. Es wäre ein Klacks für den Elefanten sich zu befreien, aber er traut sich nicht mehr" *
Die Finanzmarktkrise offenbart bei den Menschen ein ähnliches Phänomen. Die Gefangennahme durch das herrschende Geldsystem hat offenbar dazu geführt, dass wir uns nicht mehr trauen, uns davon zu befreien.
Da sitzen die gleichen Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft Tagein, Tagaus in den Sesseln der unzähligen Talkrunden. Es sind die gleichen Menschen, die noch vor der Krise, Stein und Bein geschworen hätten, dass etwas mit den jetzigen Ausmaßen nie würde geschehen können. Sie sind in nahezu allen "Massen"medien präsent und man fragt sich, ob die Journalisten und Redakteure, die das zu verantworten haben denn nicht auf die Idee kommen: "Lass uns nach echten Alternativen Ausschau halten" Sie scheinen sich, wie die meisten ihrer Mitmenschen, in der Alternativlosigkeit eingerichtet zu haben und wollen schon gar nicht mehr wahrnehmen, dass es noch etwas anderes gibt. Sie entwickeln eine völlige paradoxe Haltung gegenüber den Vertretern von Alternativen, indem sie ihnen Misstrauen entgegen bringen. Im Gefängnis ihrer Ansichten sind sie skeptisch, ob die versprochene Freiheit der Alternativen eine Verbesserung für sie sein könnte. Sie trauen sich nicht mehr es auszuprobieren und verharren am dünnen Seil in ihrem Schicksal.
Dem kann man nur die Möglichkeit des Erkenntnisgewinns entgegensetzen und auf Bewegung in den Köpfen der Menschen hoffen.
Der Mathematikprofessor Jürgen Kremer vom Rheinahrcampus hat sich befreit und ist den Ursachen unserer jetzigen Krise auf den Grund gegangen. Er wurde selbst von seinen Entdeckungen überrascht. In HUMANE WIRTSCHAFT Heft 1-2009 (PDF-Datei) veröffentlichte er in einem Aufsatz seine wichtigsten Erkenntnisse und sie sind für das Verständnis der Wirtschafts- und Finanzkrise von elementarer Bedeutung.
Jürgen Kremer ist noch weiter gegangen und hat auf seinem Spezialgebiet, der Modellierung und Simulation, ein Java-Applet programmiert, das er auf seiner Webseite bereit stellt. Das Applet heißt "Dynamic Analysis" und wird auf der Webseite so eingeleitet:
"Mit diesem Applet lässt sich die Entwicklung einer modellierten Volkswirtschaft über einen Zeitraum von 50 Jahren simulieren und analysieren. Es zeigt sich, dass die untersuchten Ökonomien mit realistischen Anfangsdaten und unter Standardannahmen langfristig instabil werden, wobei sich der Zinssatz am Kapitalmarkt als der wesentliche verursachende Faktor herausstellt."
Es ist erstaunlich, welche Zusammenhänge einem beim Experimentieren mit dieser Software im Hinblick auf die langfristige Wirkung von Zins und Zinseszins klar werden.
*Dies ist ein Zitat aus dem Buch von Ludwig Gartz "Fließendes Geld"
Beitrag von Andreas Bangemann, vom 9. Februar, 2008
Auf “Tagesschau.de” wird das Konjunkturstimulierungsprogramm der USA als Freigeld für die Bürger tituliert. Leider wissen die Redakteure bei der Tagesschau noch nicht, was “Freigeld” wirklich ist, sonst würden sie das “Wir-schenken-jedem-Bürger-etwas-und-holen-es-uns-später-wieder-über- höhere-Steuern-zurück”-Programm nicht Freigeld nennen.
Freigeld ist ein Konzept für eine freie und soziale Marktwirtschaft, die Zukunft hätte. Die Wirkung dessen, was in den USA jetzt gemacht wird, kann man sich vielleicht so veranschaulichen: Wochenlange Dürre im Hochsommer. Die Menschen wirken genauso “ausgetrocknet” wie der Boden des ganzen Landes. Tiefe Risse sind zu erkennen.
Die Regierung beschließt, jedem Bürger eine Gießkanne Wasser vorbeizubringen und empfiehlt, es sinnvoll einzusetzen. Die Regierung hat aber kein eigenes Wasser, sie leiht es sich bei den Inhabern riesiger Stauseen. Diesen versprechen sie es nach der nun bevorstehenden Blütezeit mit Zins und Zinseszins wieder zurück zu bringen. Ohne dieses Versprechen würden die Stauseebesitzer das Wasser gar nicht hergeben. Welche Folgen hat wohl dieses Gießkannenprinzip?
Terroristen bekämpfe ich durch immer restriktivere Überwachungsmaßnahmen.
Jugendkriminalität durch höhere Strafen für Jugendliche.
Arbeitslose mit 1 – Jobs…..
die “Erfolgsrezepte” ließen sich beliebig fortsetzen.
Der einzige Trost, der bleibt:
Man hat das Lösungswort “Freigeld” schon mal in den Mund genommen. Jetzt gilt es nur noch, seinen wahren Sinn zu erkennen. Wir bleiben guter Hoffnung.
Danke für den Hinweis von Markus im “INWO-Aktiv“-Verteiler
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