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	<title>Humane Wirtschaft &#187; Allgemein</title>
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		<title>Ungezügelter Irrsinn bei US-Immobilienfinanzierungen</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 12:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Bangemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[finanzmarktkrise]]></category>
		<category><![CDATA[meldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>“Freddie Mac wettet gegen die eigenen Kunden” Es mutet wie ein Treppenwitz an, ist aber für die aktuell Betroffenen bitterer Ernst. Nachdem vor 2008 der US-Immobilienmarkt von allzu lascher Handhabung bei der Ausreichung von Immobilienkrediten geprägt war, schlug dieses Pendel nach 2008 in die andere Richtung aus. Mit fatalen Folgen, wie sich immer öfter zeigt.</p> <p>Das staatseigene Hypotheken-Unternehmen “Freddie Mac” wurde 2009 durch massives Eingreifen vor allem der FED vor dem Zusammenbruch gerettet. Freddie Mac nahm die für sie vorgesehene Aufgabe, “die Chancen für Wohneigentum aller Amerikaner zu verbessern”, so ernst, dass sie offenbar alle in Europa und Deutschland bekannten “Sicherheitsmaßnahmen” im Zusammenhang mit der Vergabe von Krediten missachteten und der Krise, die uns bis heute begleitet, den Ausbruch bescherte.</p> <p>Ohne exponentielles Wachstum der weltweiten Geldvermögen, wäre das so wenig möglich gewesen, wie ohne die Kreativität der “Verpackungskünstler” am internationalen Finanzmarkt, die es verstanden auch die faulsten Kredite in glitzernde und vermeintlich renditeträchtige Papiere zu hüllen, die vor allem in Europa reissenden Absatz fanden. So weit so gut. Das ist Schnee von gestern. </p> <p>Doch die Geschichte geht natürlich weiter. Neben dem Staat, der die beiden Immobilienfinanzierer (Fannie Mae und Freddie Mac) mit rund 169 Milliarden US-Dollar gestützt hat, war es vor allem die FED, die ab 2009 begonnen hat, den “toxischen Schlamm” aus den Bilanzen der beiden aufzukaufen. Was das für die Bilanz der FED bedeutete zeigt sich in der Grafik der New York Times von 2010 sehr schön. Demnach schlummern in der FED-Bilanz bereits Billionen”werte”, die von Fannie Mae und Freddie Mac stammen.</p> <p>Heute geht es Freddie Mac offenbar wieder so gut, dass sie es sich leisten können, Wetten gegen die eigenen Kunden abzuschließen. Der nach wie vor staatseigene Betrieb schließt sie in großem Stil auf dem Kapitalmarkt ab. Dabei setzt das Unternehmen darauf, dass seine eigenen Kunden ihre Kredite nicht mehr bedienen können! Nach Recherchen zweier unabhängiger, gemeinnütziger US-Nachrichtendienste geht es bei diesen Spekulationen um Milliardenbeträge.</p> <p>Die jetzt restriktiven Anforderungen an alte und neue Immobilien-Kreditnehmer führen logischerweise zu zunehmenden Zahlungsschwierigkeiten bei den Betroffenen. Dieses Risiko wird durch Wetten auf dieses zwangsläufig eintretende Ereignis ausgeglichen. Und das von einem staatlichen Unternehmen, das durch den Staat gerettet werden musste, indem man die Anleger (die oberen 1%) auf Kosten der Steuerzahler schadlos gehalten hatte. </p> <p>Einmal mehr wurden die Geldvermögen gerettet und die Schulden und der dazugehörige Kapitaldienst zu den Steuerzahlern verlagert. </p> <p>Diese Art der Rettung hat sich mittlerweile international etabliert. In Europa kennt man auch nichts anderes. </p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.humane-wirtschaft.de/ungezuegelter-irrsinn-bei-us-immobilienfinanzierungen/' addthis:title='Ungezügelter Irrsinn bei US-Immobilienfinanzierungen '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p><strong>“Freddie Mac wettet gegen die eigenen Kunden”<br />
</strong><br />
Es mutet wie ein Treppenwitz an, ist aber für die aktuell Betroffenen bitterer Ernst. Nachdem vor 2008 der US-Immobilienmarkt von allzu lascher Handhabung bei der Ausreichung von Immobilienkrediten geprägt war, schlug dieses Pendel nach 2008 in die andere Richtung aus. Mit fatalen Folgen, wie sich immer öfter zeigt.</p>
<p>Das staatseigene Hypotheken-Unternehmen “Freddie Mac” wurde 2009 durch massives Eingreifen vor allem der FED vor dem Zusammenbruch gerettet. Freddie Mac nahm die für sie vorgesehene Aufgabe, “die Chancen für Wohneigentum aller Amerikaner zu verbessern”, so ernst, dass sie offenbar alle in Europa und Deutschland bekannten “Sicherheitsmaßnahmen” im Zusammenhang mit der Vergabe von Krediten missachteten und der Krise, die uns bis heute begleitet, den Ausbruch bescherte.</p>
<p>Ohne exponentielles Wachstum der weltweiten Geldvermögen, wäre das so wenig möglich gewesen, wie ohne die Kreativität der “Verpackungskünstler” am internationalen Finanzmarkt, die es verstanden auch die faulsten Kredite in glitzernde und vermeintlich renditeträchtige Papiere zu hüllen, die vor allem in Europa reissenden Absatz fanden. So weit so gut. Das ist Schnee von gestern. </p>
<p>Doch die Geschichte geht natürlich weiter. Neben dem Staat, der die beiden Immobilienfinanzierer (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fannie_Mae">Fannie Mae</a> und Freddie Mac)  mit rund 169 Milliarden US-Dollar gestützt hat, war es vor allem die FED, die ab 2009 begonnen hat, den “toxischen Schlamm” aus den Bilanzen der beiden aufzukaufen. <a href="http://www.nytimes.com/imagepages/2010/11/02/business/02fed-graphic.html?ref=economy">Was das für die Bilanz der FED bedeutete zeigt sich in der Grafik der New York Times von 2010 sehr schön</a>. Demnach schlummern in der FED-Bilanz bereits Billionen”werte”, die von Fannie Mae und Freddie Mac stammen.</p>
<p>Heute geht es Freddie Mac offenbar wieder so gut, dass sie es sich leisten können, Wetten gegen die eigenen Kunden abzuschließen. Der nach wie vor staatseigene Betrieb schließt sie in großem Stil auf dem Kapitalmarkt ab. Dabei setzt das Unternehmen darauf, dass seine eigenen Kunden ihre Kredite nicht mehr bedienen können! <a href="http://www.npr.org/2012/01/30/145995636/freddie-mac-betting-against-struggling-homeowners">Nach Recherchen zweier unabhängiger, gemeinnütziger US-Nachrichtendienste geht es bei diesen Spekulationen um Milliardenbeträge.</a></p>
<p>Die jetzt restriktiven Anforderungen an alte und neue Immobilien-Kreditnehmer führen logischerweise zu zunehmenden Zahlungsschwierigkeiten bei den Betroffenen. Dieses Risiko wird durch Wetten auf dieses zwangsläufig eintretende Ereignis ausgeglichen. Und das von einem staatlichen Unternehmen, das durch den Staat gerettet werden musste, indem man die Anleger (die oberen 1%) auf Kosten der Steuerzahler schadlos gehalten hatte. </p>
<p>Einmal mehr wurden die Geldvermögen gerettet und die Schulden und der dazugehörige Kapitaldienst zu den Steuerzahlern verlagert. </p>
<p>Diese Art der Rettung hat sich mittlerweile international etabliert. In Europa kennt man auch nichts anderes. </p>
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		<title>&#8220;Überwindung der Finanz- und Wirtschaftskrise durch eine Geldreform&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 07:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Bangemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[finanzmarktkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das ist das Thema der &#8220;Mündener Gespräche&#8221; von 16. bis 18. März 2012 in der Reinhardswaldschule in Fuldatal (Simmershausen). Gleich zwei Jubiläen werden dabei gefeiert. Es handelt sich nämlich um die 50. Mündener Gespräche und Anlass ist der 150. Geburtstag des Sozialreformers Silvio Gesell, der auf den 17. März fällt.</p> <p></p> <p>Sein Hauptwerk &#8220;Die Natürliche Wirtschaftsordnung&#8221; enthält einen bis heute nicht gehobenen &#8220;Schatz&#8221; und äußerst wertvolle Lösungsvorschläge für die Krise, in der wir mittendrin stecken. Entsprechend spannend und zeitgemäß besetzt ist diese Tagung.</p> <p>Das Programm als PDF.</p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.humane-wirtschaft.de/ueberwindung-der-finanz-und-wirtschaftskrise-durch-eine-geldreform/' addthis:title='&#8220;Überwindung der Finanz- und Wirtschaftskrise durch eine Geldreform&#8221; '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p>Das ist das Thema der<a href="http://www.muendener-gespraeche.de/MundenerGesprache/mundenergesprache.html"> &#8220;Mündener Gespräche&#8221; von 16. bis 18. März 2012 in der Reinhardswaldschule in Fuldatal (Simmershausen).</a><br />
Gleich zwei Jubiläen werden dabei gefeiert.<br />
Es handelt sich nämlich um die 50. Mündener Gespräche und Anlass ist der 150. Geburtstag des Sozialreformers Silvio Gesell, der auf den 17. März fällt.</p>
<p><a href="http://www.humane-wirtschaft.de/ueberwindung-der-finanz-und-wirtschaftskrise-durch-eine-geldreform/gesell-150-sg125/" rel="attachment wp-att-3823"><img src="http://www.humane-wirtschaft.de/dateien/Gesell.150.sg125-e1326610954453.jpg" alt="" title="Gesell.150.sg125" width="150" height="367" class="alignleft size-full wp-image-3823" /></a></p>
<p>Sein Hauptwerk &#8220;Die Natürliche Wirtschaftsordnung&#8221; enthält einen bis heute nicht gehobenen &#8220;Schatz&#8221; und äußerst wertvolle Lösungsvorschläge für die Krise, in der wir mittendrin stecken.<br />
Entsprechend spannend und zeitgemäß besetzt ist diese Tagung.</p>
<p><a href="http://www.muendener-gespraeche.de/MundenerGesprache/50.MueGe_ProgPrint.2.pdf"><strong>Das Programm als PDF.</strong></a></p>
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		<title>RheinReden 2012</title>
		<link>http://www.humane-wirtschaft.de/rheinreden-2012/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 21:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster HW</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Melanchthon-Akademie in Köln hat ihre Jahresschrift &#8220;Rheinreden 2011&#8243; herausgebracht. Themenschwerpunkt: &#8220;Zu einem besseren Verständnis der Wirtschaftskrisen 2008 – 2011 &#8211; Aufgaben der Bildungsarbeit&#8221;. Für 5.-€ bietet die Broschüre auf 108 Seiten Informationen, denen man große Verbreitung wünschen würde. Auf in den Shop und dann, schön verpackt, ab damit unter den Weihnachtsbaum&#8230;<p class="wp-caption-text">RheinReden 2011</p></p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.humane-wirtschaft.de/rheinreden-2012/' addthis:title='RheinReden 2012 '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p>Die Melanchthon-Akademie in Köln hat ihre Jahresschrift &#8220;Rheinreden 2011&#8243; herausgebracht.<br />
Themenschwerpunkt: &#8220;Zu einem besseren Verständnis der Wirtschaftskrisen 2008 – 2011 &#8211; Aufgaben der Bildungsarbeit&#8221;. Für 5.-€ bietet die Broschüre auf 108 Seiten Informationen, denen man große Verbreitung wünschen würde.<br />
<a href="http://shop.humane-wirtschaft.de/rheinreden_2011" target="_blank">Auf in den Shop</a> und dann, schön verpackt, ab damit unter den Weihnachtsbaum&#8230;<div id="attachment_3753" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://shop.humane-wirtschaft.de/rheinreden_2011" target="_blank"><img src="http://www.humane-wirtschaft.de/dateien/1201-1-MA-300x300.jpg" alt="RheinReden 2011" title="RheinReden2011_1201-1-MA" width="300" height="300" class="size-medium wp-image-3753" /></a><p class="wp-caption-text">RheinReden 2011</p></div></p>
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		<title>Sehnsucht nach „der“ Volkspartei?</title>
		<link>http://www.humane-wirtschaft.de/sehnsucht-nach-der-volkspartei/</link>
		<comments>http://www.humane-wirtschaft.de/sehnsucht-nach-der-volkspartei/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 14:35:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Bangemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[finanzmarktkrise]]></category>
		<category><![CDATA[meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaftspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Während über die Parteitage der &#8220;Etablierten&#8221; nüchtern und meist ergebnisorientiert berichtet wird, reizt der Bundesparteitag der Piratenpartei die großen Medien zu flankierenden Maßnahmen, welche die derzeit erfolgreichste „Splitterpartei“ in ein eher schlechtes Licht rücken. Die &#8220;Tagesschau&#8221; bringt dabei die eher unbekannte Politologin Katja Kullmann in Position, um Äußerungen, wie </p> <p>„Ich würde mir wünschen, dass wieder soziale Standpunkte bezogen werden“ oder </p> <p>„Ich wünsche mir große, starke, verlässliche Parteien. Eigentlich wünsche ich mir sogar die Rückkehr der Volkspartei statt lauter kleiner Klientel-Parteien.“ </p> <p>als Gegenposition zu den politischen Emporkömmlingen aufzubauen, denen man eher Neoliberalismus unterstellt, als ein soziales Gewissen. Den Beweis liefert Frau Kullmann gleich mit, denn sie hat gezählt, dass im Parteiprogramm der Piraten „acht- oder neunmal“ das Wort „individuell“ und nur einmal „solidarisch“ vorkommt. </p> <p>„Die“ Volkspartei von Frau Kullmann findet sich demnach irgendwo links der Mitte. Dort wo „Solidarität“ als Hülsenfrucht reichlich in Parteiprogrammen und offiziellen Verlautbarungen ausgesät wird. Wenn Helmut Schmidt beim SPD-Parteitag mit „Europa braucht ein mitfühlendes Herz“ um europäische Solidarität wirbt, dann muss das bei den „Opfern“ der SPD-Hartz-IV-Reformen wie Hohn in deren Ohren klingen. Um das Erfrischende an den Piraten zu erkennen, braucht es Menschen, die bereit sind, zunächst einmal alles in Frage zu stellen und auf seinen Zukunftswert hin zu beurteilen. Die Tatsache, dass die Piraten noch kein festgeschriebenes Wirtschaftsprogramm haben und statt dessen auf die innerparteilichen Findungs- und Entwicklungsprozesse hinweisen, macht sie nur noch sympathischer. Während die etablierten Parteien von ihren Wirtschaftsprogrammen auch dann nicht abrücken, wenn um sie herum das Wirtschafts- und Sozialgefüge in sich zusammenfällt, halten sich die Piraten in dieser Frage noch alles offen. Das birgt die große Chance, dass sie 2013 mit echten Alternativen zu Fragen des Geldsystems antreten können. Auf zukünftige „Volksparteien“ mit viel „solidarisch“ im Programm, aber wenig Substanz in den wichtigen Fragen der jetzigen Wirtschaftskrise können wir und alle zukünftigen Generationen geflissentlich verzichten. Ob es die Piraten oder andere junge Parteien letztlich sind, die mit Alternativen aufwarten, die diesen Namen verdienen sei dahingestellt. Alleine die Tatsache, dass den Etablierten ihre „TINA“ um die Ohren gehauen wird, ist schon ein Segen. Auch wenn „Katja“ das nicht wahrhaben will.</p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.humane-wirtschaft.de/sehnsucht-nach-der-volkspartei/' addthis:title='Sehnsucht nach „der“ Volkspartei? '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p>Während über die Parteitage der &#8220;Etablierten&#8221; nüchtern und meist ergebnisorientiert berichtet wird, reizt der Bundesparteitag der Piratenpartei die großen Medien zu flankierenden Maßnahmen, welche die derzeit erfolgreichste „Splitterpartei“ in ein eher schlechtes Licht rücken.<br />
<a href="http://www.tagesschau.de/inland/piratenpartei178.html"><a href="http://www.humane-wirtschaft.de/editorial-traegst-du-ein-herz-von-fleisch-erhaerte-es-zu-stein-andreas-bangemann/steinherz_web/" rel="attachment wp-att-3283"><img src="http://www.humane-wirtschaft.de/dateien/steinherz_web.jpg" alt="" title="steinherz_web" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-3283" /></a>Die &#8220;Tagesschau&#8221; bringt dabei die eher unbekannte Politologin Katja Kullmann in Position</a>, um Äußerungen, wie </p>
<p><strong>„Ich würde mir wünschen, dass wieder soziale Standpunkte bezogen werden“ oder </p>
<p>„Ich wünsche mir große, starke, verlässliche Parteien. Eigentlich wünsche ich mir sogar die Rückkehr der Volkspartei statt lauter kleiner Klientel-Parteien.“ </strong></p>
<p>als Gegenposition zu den politischen Emporkömmlingen aufzubauen, denen man eher Neoliberalismus unterstellt, als ein soziales Gewissen. Den Beweis liefert Frau Kullmann gleich mit, denn sie hat gezählt, dass im Parteiprogramm der Piraten „acht- oder neunmal“ das Wort „individuell“ und nur einmal „solidarisch“ vorkommt. </p>
<p>„Die“ Volkspartei von Frau Kullmann findet sich demnach irgendwo links der Mitte. Dort wo „Solidarität“ als Hülsenfrucht reichlich in Parteiprogrammen und offiziellen Verlautbarungen ausgesät wird. Wenn Helmut Schmidt beim SPD-Parteitag mit „Europa braucht ein mitfühlendes Herz“ um europäische Solidarität wirbt, dann muss das bei den „Opfern“ der SPD-Hartz-IV-Reformen wie Hohn in deren Ohren klingen.<br />
Um das Erfrischende an den Piraten zu erkennen, braucht es Menschen, die bereit sind, zunächst einmal alles in Frage zu stellen und auf seinen Zukunftswert hin zu beurteilen. Die Tatsache, dass die Piraten noch kein festgeschriebenes Wirtschaftsprogramm haben und statt dessen auf die innerparteilichen Findungs- und Entwicklungsprozesse hinweisen, macht sie nur noch sympathischer. Während die etablierten Parteien von ihren Wirtschaftsprogrammen auch dann nicht abrücken, wenn um sie herum das Wirtschafts- und Sozialgefüge in sich zusammenfällt, halten sich die Piraten in dieser Frage noch alles offen. Das birgt die große Chance, dass sie 2013 mit echten Alternativen zu Fragen des Geldsystems antreten können.<br />
Auf zukünftige „Volksparteien“ mit viel „solidarisch“ im Programm, aber wenig Substanz in den wichtigen Fragen der jetzigen Wirtschaftskrise können wir und alle zukünftigen Generationen geflissentlich verzichten. Ob es die Piraten oder andere junge Parteien letztlich sind, die mit Alternativen aufwarten, die diesen Namen verdienen sei dahingestellt. Alleine die Tatsache, dass den Etablierten ihre „TINA“ um die Ohren gehauen wird, ist schon ein Segen. Auch wenn „Katja“ das nicht wahrhaben will.</p>
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		<title>Was sind Schulden?</title>
		<link>http://www.humane-wirtschaft.de/was-sind-schulden/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 11:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Bangemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Diese Frage ist eigentlich ein wunderbarer Ansatz, um den Dingen auf die Spur zu kommen, die uns ganz aktuell aus der Bahn zu werfen scheinen. Professor Michael Hudson von der Universität von Missouri ist dieser Frage am 2.12.2012 im Feuilleton der FAZ nachgegangen und liefert einen sehr lesenswerten Beitrag ab.</p> <p>Er erzählt eine wunderbare, erhellende Geschichte von Schulden. Dennoch, am Ende bleibt der fade Geschmack, dass Schulden per se etwas Schlechtes sind, die entweder erst gar nicht entstehen oder regelmäßig erlassen werden sollten. Letzteres ist unter Umständen ein, wenn auch nicht neuer, aber dennoch guter Gedanke. Ersteres zweifelhaft, da es auch in kooperativen Gesellschaften in naher Zukunft kaum aus der Welt zu schaffen sein wird, dass Menschen &#8220;vorleisten&#8221; müssen. Kooperation und das entstehen von Schuldverhältnissen &#8211; oder sagen wir besser Kreditverhältnissen, denn das lateinische &#8220;credo&#8221; kommt der Wahrheit schon sehr nahe &#8211; sind Dinge die zusammen gehören. In dem Text von Prof. Hudson kommt nicht zum Ausdruck, dass wir es mit einem Fehler im System zu tun haben, der Schulden letztlich zu unebzahlbaren macht. Wenn Geldvermögen von selbst und Schulden zwangsläufig mitwachsen, dann müssen wir den Gesetzmäßigkeiten auf die Spur kommen, die dieses unendliche Wachstum hervorrufen und nicht das völlig normale Entstehen von Kreditverhältnissen an den Pranger stellen. In der jetzigen &#8220;Spätphase&#8221; des Kapitalismus machen Schuldenerlasse zur Abschwächung der entstandenen Ungleichverhältnisse ihren Sinn. Um derlei Verhältnisse danach (nach dem &#8220;Neustart&#8221;) aber nicht wieder entstehen zu lassen, braucht es ein Geldsystem, das es unmöglich macht, Geld mit Geld zu verdienen.</p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.humane-wirtschaft.de/was-sind-schulden/' addthis:title='Was sind Schulden? '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p>Diese Frage ist eigentlich ein wunderbarer Ansatz, um den Dingen auf die Spur zu kommen, die uns ganz aktuell aus der Bahn zu werfen scheinen.<br />
<a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/politik-und-finanz-was-sind-schulden-11548820.html">Professor Michael Hudson von der Universität von Missouri ist dieser Frage am 2.12.2012 im Feuilleton der FAZ</a> nachgegangen und liefert einen sehr lesenswerten Beitrag ab.</p>
<p>Er erzählt eine wunderbare, erhellende Geschichte von Schulden.<br />
Dennoch, am Ende bleibt der fade Geschmack, dass Schulden per se etwas Schlechtes sind, die entweder erst gar nicht entstehen oder regelmäßig erlassen werden sollten. Letzteres ist unter Umständen ein, wenn auch nicht neuer, aber dennoch guter Gedanke. Ersteres zweifelhaft, da es auch in kooperativen Gesellschaften in naher Zukunft kaum aus der Welt zu schaffen sein wird, dass Menschen &#8220;vorleisten&#8221; müssen. Kooperation und das entstehen von Schuldverhältnissen &#8211; oder sagen wir besser Kreditverhältnissen, denn das lateinische &#8220;credo&#8221; kommt der Wahrheit schon sehr nahe &#8211; sind Dinge die zusammen gehören. In dem Text von Prof. Hudson kommt nicht zum Ausdruck, dass wir es mit einem Fehler im System zu tun haben, der Schulden letztlich zu unebzahlbaren macht. Wenn Geldvermögen von selbst und Schulden zwangsläufig mitwachsen, dann müssen wir den Gesetzmäßigkeiten auf die Spur kommen, die dieses unendliche Wachstum hervorrufen und nicht das völlig normale Entstehen von Kreditverhältnissen an den Pranger stellen.<br />
In der jetzigen &#8220;Spätphase&#8221; des Kapitalismus machen Schuldenerlasse zur Abschwächung der entstandenen Ungleichverhältnisse ihren Sinn. Um derlei Verhältnisse danach (nach dem &#8220;Neustart&#8221;) aber nicht wieder entstehen zu lassen, braucht es ein Geldsystem, das es unmöglich macht, Geld mit Geld zu verdienen.</p>
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		</item>
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		<title>150. Geburtstag des Sozialreformers Silvio Gesell</title>
		<link>http://www.humane-wirtschaft.de/150-geburtstag-des-sozialreformers-silvio-gesell/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 23:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster HW</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[150. Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Silvio Gesell]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.humane-wirtschaft.de/150-geburtstag-des-sozialreformers-silvio-gesell/' addthis:title='150. Geburtstag des Sozialreformers Silvio Gesell '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div>Die Erkenntnisse der „Natürlichen Wirtschaftsordnung“, dem Hauptwerk Silvio Gesells, sind durch den wachsenden Leidensdruck, der über die Finanzmärkte immer stärker auf alle Menschen einwirkt, aktueller denn je. <span style="color:#777"> . . . &#8594; Mehr dazu: <a href="http://www.humane-wirtschaft.de/150-geburtstag-des-sozialreformers-silvio-gesell/">150. Geburtstag des Sozialreformers Silvio Gesell</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.humane-wirtschaft.de/150-geburtstag-des-sozialreformers-silvio-gesell/' addthis:title='150. Geburtstag des Sozialreformers Silvio Gesell '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p>2012 – 150. Geburtstag des Sozialreformers Silvio Gesell.<br />
Die Erkenntnisse der „Natürlichen Wirtschaftsordnung“, dem Hauptwerk Silvio Gesells, sind durch den wachsenden Leidensdruck, der über die Finanzmärkte immer stärker auf alle Menschen einwirkt, aktueller denn je. Aus diesem Grund wird das „Gesell-Jahr“ 2012 auch für viele Organisationen und Gruppen im Rahmen von Veranstaltungen genutzt, um darauf aufmerksam zu machen, dass es sehr wohl Alternativen zu jenem politischen Handeln gibt, das immer mehr Menschen als wirkungslos und interessengetrieben wahrnehmen.</p>
<p>Die „Sozialwissenschaftliche Gesellschaft 1950 e.V.“ mit Sitz in Hamburg wird deshalb ihre traditionellen „Mündener Gespräche“ vom 16. bis 18. 3. 2012 in Fuldatal-Simmershausen ganz im Zeichen dieses runden Geburtstages durchführen.<br />
<div id="attachment_3626" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://shop.humane-wirtschaft.de/product&#038;path=35&#038;product_id=119"><img src="http://www.humane-wirtschaft.de/dateien/1462-6-GK-150x150.jpg" alt="Werkauswahl Gesells unter dem Titel „Reichtum und Armut gehören nicht in einen geordneten Staat“" title="Gesell Werkauswahl" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-3626" /></a><p class="wp-caption-text">„Reichtum und Armut gehören nicht in einen geordneten Staat“</p></div><br />
Jetzt erschien im „Verlag für Sozialökonomie“ aus Anlass dieses Jubiläums eine<a href="http://shop.humane-wirtschaft.de/product&#038;path=35&#038;product_id=119"> Werkauswahl Gesells unter dem Titel „Reichtum und Armut gehören nicht in einen geordneten Staat“</a> die Sie in unserem Shop beziehen können.</p>
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		<title>Geld reGIERt die Welt &#8211; Ein Chansonabend</title>
		<link>http://www.humane-wirtschaft.de/geld-regiert-die-welt-ein-chansonabend/</link>
		<comments>http://www.humane-wirtschaft.de/geld-regiert-die-welt-ein-chansonabend/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 07:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster HW</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[meldungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.humane-wirtschaft.de/?p=3554</guid>
		<description><![CDATA[<p>In Essen findet jeden 2. Dienstag im Monat ein Treffen der Leser der HUMANEN WIRTSCHAFT statt. Zum Jahresabschluss 2011 wird es am 13.12. ein ganz besonderes Erlebnis geben. Das Hinterhoftheater SAGO unter der Leitung von Isabel Sandig und Ralf Gottesleben hat sich einen Chansonabend ausgedacht, der sich szenisch und musikalisch der Finanzwelt widmet. Ein kultureller und kulinarischer Schmaus zum Jahresausklang. Treffpunkt ist die Katharinenstr. 14 in Essen um 17 Uhr. Start des Liederabends ist um 17:30 Uhr im Hinterhoftheater SAGO in der Reginenstr. 12 in Essen-Rüttenscheid. Weitere Informationen siehe hier: Geld regiert die Welt &#8211; SAGO</p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.humane-wirtschaft.de/geld-regiert-die-welt-ein-chansonabend/' addthis:title='Geld reGIERt die Welt &#8211; Ein Chansonabend '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p>In Essen findet jeden 2. Dienstag im Monat ein Treffen der Leser der HUMANEN WIRTSCHAFT statt. Zum Jahresabschluss 2011 wird es am 13.12. ein ganz besonderes Erlebnis geben.<br />
Das <a href="http://www.sago-kultour.de/kultour">Hinterhoftheater SAGO</a> unter der Leitung von Isabel Sandig und Ralf Gottesleben hat sich einen Chansonabend ausgedacht, der sich szenisch und musikalisch der Finanzwelt widmet.<br />
Ein kultureller und kulinarischer Schmaus zum Jahresausklang.<br />
Treffpunkt ist die Katharinenstr. 14 in Essen um 17 Uhr.<br />
Start des Liederabends ist um 17:30 Uhr im Hinterhoftheater SAGO in der Reginenstr. 12 in Essen-Rüttenscheid.<br />
Weitere Informationen siehe hier:<br />
<a href='http://www.humane-wirtschaft.de/dateien/Geld-regiert-die-Welt-SAGO.pdf'>Geld regiert die Welt &#8211; SAGO</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>(Hu)manigfaltiges – Kurznachrichten und Hinweise &#8211; 06-2011</title>
		<link>http://www.humane-wirtschaft.de/humanigfaltiges-kurznachrichten-und-hinweise-06-2011/</link>
		<comments>http://www.humane-wirtschaft.de/humanigfaltiges-kurznachrichten-und-hinweise-06-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 13:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster HW</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.humane-wirtschaft.de/humanigfaltiges-kurznachrichten-und-hinweise-06-2011/' addthis:title='(Hu)manigfaltiges – Kurznachrichten und Hinweise &#8211; 06-2011 '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div>In loser Folge erscheinen hier aktuelle Informationen zum Geschehen rund um unser Thema. Dies ist eine Sammlung von Inhalten und Ereignissen, die unsere Redaktion für wissenswert erachtet. Es wird keine Bewertung abgegeben und auch kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben, das überlassen wir denen, die sich mit dem „Ausdrucken des Internets“ beschäftigen. <span style="color:#777"> . . . &#8594; Mehr dazu: <a href="http://www.humane-wirtschaft.de/humanigfaltiges-kurznachrichten-und-hinweise-06-2011/">(Hu)manigfaltiges – Kurznachrichten und Hinweise &#8211; 06-2011</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.humane-wirtschaft.de/humanigfaltiges-kurznachrichten-und-hinweise-06-2011/' addthis:title='(Hu)manigfaltiges – Kurznachrichten und Hinweise &#8211; 06-2011 '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p class="gde-text"><a href="http://www.humane-wirtschaft.de/wp-content/plugins/google-document-embedder/pdf.php?file=www.humane-wirtschaft.de/2011_06/HW_2011_06_S11-12_32-33.pdf&fn=HW_2011_06_S11-12_32-33.pdf" target="_self" class="gde-link">Datei herunterladen (PDF, 1.74MB)</a></p>
<iframe src="http://www.humane-wirtschaft.de/wp-content/plugins/google-document-embedder/proxy.php?url=http%3A%2F%2Fwww.humane-wirtschaft.de%2F2011_06%2FHW_2011_06_S11-12_32-33.pdf&hl=de&gdet=i&embedded=true" class="gde-frame" style="width:100%; height:1130px; border: none;"></iframe>


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		<title>Völlig „unrepräsentative“ Umfrage</title>
		<link>http://www.humane-wirtschaft.de/voellig-unrepraesentative-umfrage/</link>
		<comments>http://www.humane-wirtschaft.de/voellig-unrepraesentative-umfrage/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 13:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Bangemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.humane-wirtschaft.de/voellig-unrepraesentative-umfrage/</guid>
		<description><![CDATA[ <p>Die Tagesschau will herausfinden, wie die Menschen die Arbeit der Regierung in Schulnoten einsch&#228;tzen.</p> <p>Absolut nicht repr&#228;sentativ, versteht sich:</p> <p> <p> Da kann man nicht mehr von „versetzungsgef&#228;hrdet“ sprechen.</p> <p>Das ist „chancenlos“.</p> <p style="font-size: 10px;"> Posted via email from HUMANE-WIRTSCHAFT </p> </p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.humane-wirtschaft.de/voellig-unrepraesentative-umfrage/' addthis:title='Völlig „unrepräsentative“ Umfrage '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><div class='posterous_autopost'>
<p><a href="http://umfrage.tagesschau.de/umfrage/poll_dbdata.php?oid=halbzeitregierung100">Die Tagesschau will herausfinden</a>, wie die Menschen die Arbeit der Regierung in Schulnoten einsch&auml;tzen.</p>
<p>Absolut nicht repr&auml;sentativ, versteht sich:</p>
<p>
<div class='p_embed p_image_embed'> <a href="http://getfile8.posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2011-10-29/HzxEIkgrskJuaEBIIvzBCttdJwJfbjHhpJtbtadAFyetbtaCnqorBGsDFDaf/Tagesschau-Umfrage.png.scaled1000.png"><img alt="Tagesschau-umfrage" height="392" src="http://getfile2.posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2011-10-29/HzxEIkgrskJuaEBIIvzBCttdJwJfbjHhpJtbtadAFyetbtaCnqorBGsDFDaf/Tagesschau-Umfrage.png.scaled500.png" width="500" /></a> </div>
<p> Da kann man nicht mehr von „versetzungsgef&auml;hrdet“ sprechen.</p>
<p>Das ist „chancenlos“.</p>
<p style="font-size: 10px;"> <a href="http://posterous.com">Posted via email</a>  from <a href="http://humane-wirtschaft.posterous.com/vollig-unreprasentative-umfrage">HUMANE-WIRTSCHAFT</a> </p>
</p></div>
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		<item>
		<title>Jahresfeier 2011 HUMANE WIRTSCHAFT</title>
		<link>http://www.humane-wirtschaft.de/jahresfeier-2011-humane-wirtschaft/</link>
		<comments>http://www.humane-wirtschaft.de/jahresfeier-2011-humane-wirtschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 13:12:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster HW</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.humane-wirtschaft.de/?p=3481</guid>
		<description><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr lädt die HUMANE WIRTSCHAFT ihre Leserinnen und Leser zur Jahresfeier nach Wuppertal ein. Von 4. bis 6. November 2011 wird die Wirtschaft &#8220;Vom Kopf auf die Füße gestellt&#8221;</p> <p>Wie immer haben wir ein Programm zusammengestellt, welches das aktuelle Tagesgeschehen einbezieht und aufzeigt: Es gibt sehr wohl Alternativen in Zeiten der Verschuldungs- und Eurokrise.</p> <p class="wp-caption-text">Link zum vollständigen Programm als PDF</p> <p>Unter dem Motto „Vom Kopf auf die Füße – Wirtschaft muss dem Menschen dienen“ treffen sich viele Leserinnen und Leser, Autorinnen und Autoren und sämtliche &#8220;Macher&#8221; der Zeitschrift in Wuppertal. Wie immer wird wertvolles Wissen vermittelt, Ideen und Projekte vorgestellt, die zum Mitmachen und aktiven Beteiligen einladen. Die geselligen Runden und die vielen menschlichen Begegnungen haben die Feier zu einem Höhepunkt in jedem Jahr werden lassen.</p> <p>Dieses Jahr lohnt es sich ganz besonders, denn es werden unter anderem auch alle Projekte des nächsten Jahres vorgestellt und das sind enorm viele und vor allem große Projekte. Viele der Veranstalter werden da sein und darüber berichten.</p> <p>Seien Sie dabei und melden sich gleich an. Hier klicken für Anmeldeformular</p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.humane-wirtschaft.de/jahresfeier-2011-humane-wirtschaft/' addthis:title='Jahresfeier 2011 HUMANE WIRTSCHAFT '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p>Auch in diesem Jahr lädt die HUMANE WIRTSCHAFT ihre Leserinnen und Leser zur Jahresfeier nach Wuppertal ein.<br />
Von 4. bis 6. November 2011 wird die Wirtschaft &#8220;Vom Kopf auf die Füße gestellt&#8221;</p>
<p>Wie immer haben wir ein Programm zusammengestellt, welches das aktuelle Tagesgeschehen einbezieht und aufzeigt: Es gibt sehr wohl Alternativen in Zeiten der Verschuldungs- und Eurokrise.</p>
<div id="attachment_190" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.silvio-gesell-tagungsstaette.de/wp-content/uploads/2011/10/HW_jahresfeier_2011.pdf"><img src="http://www.silvio-gesell-tagungsstaette.de/wp-content/uploads/2011/10/Jahresfeier-300x173.png" alt="Link zum vollständigen Programm als PDF" title="Jahresfeier 2011" width="300" height="173" class="size-medium wp-image-190" /></a><p class="wp-caption-text">Link zum vollständigen Programm als PDF</p></div>
<p>Unter dem Motto „Vom Kopf auf die Füße – Wirtschaft muss dem Menschen dienen“  treffen sich viele Leserinnen und Leser, Autorinnen und Autoren und sämtliche &#8220;Macher&#8221; der Zeitschrift in Wuppertal. Wie immer wird wertvolles Wissen vermittelt, Ideen und Projekte vorgestellt, die zum Mitmachen und aktiven Beteiligen einladen. Die geselligen Runden und die vielen menschlichen Begegnungen haben die Feier zu einem Höhepunkt in jedem Jahr werden lassen.</p>
<p>Dieses Jahr lohnt es sich ganz besonders, denn es werden unter anderem auch alle Projekte des nächsten Jahres vorgestellt und das sind enorm viele und vor allem große Projekte. Viele der Veranstalter werden da sein und darüber berichten.</p>
<p>Seien Sie dabei und melden sich gleich an.<br />
<a href="https://docs.google.com/spreadsheet/viewform?formkey=dEZRYkVKR3lBZ3FXUUQ0NGdZU0ZxT2c6MA">Hier klicken für Anmeldeformular</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>HUMANE WIRTSCHAFT auf der Umweltmesse Lüneburg &#8211; Bilder von Frau Schmied</title>
		<link>http://www.humane-wirtschaft.de/humane-wirtschaft-auf-der-umweltmesse-lueneburg-bilder-von-frau-schmied/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 11:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster HW</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;"> HUMANEN WIRTSCHAFT über unsere Geschäftsstelle in Neustadt an der Aisch. </p> <p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.humane-wirtschaft.de/humane-wirtschaft-auf-der-umweltmesse-lueneburg-bilder-von-frau-schmied/' addthis:title='HUMANE WIRTSCHAFT auf der Umweltmesse Lüneburg &#8211; Bilder von Frau Schmied '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p style="text-align: center;">
<img class="size-full wp-image-3473 aligncenter" title="lun_eschmied_335" src=dateien/lun_eschmied_335.jpg" alt="" width="600" height="343" /></p>
<p><a href="http://www.lueneburger-umweltmesse.de/" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 30px; border: 20px solid white;" src="http://www.xn--lneburger-umweltmesse-8hc.de/images/stories/logo-17-umweltmesse.png" alt="" width="136" height="235" /></a></p>
<p>Die HUMANE WIRTSCHAFT war wieder einmal unterwegs. Am 3. und 4. September 2011 veranstaltete der Verein TUN e.V. – Technik – Umwelt – Natur die 17. Lüneburger Umweltmesse.</p>
<p>Wir waren dabei und durften wieder viele Leser aus dem norddeutschen Raum an unserem Infostand begrüßen.</p>
<p><-- weitere Bilder und Infos zur Messe sind als Link hinter dem Bild hier links zu erreichen.</p>
<p>Informationen zur Beteiligung der <a href=impressum-kontakt/" target="_blank">HUMANEN WIRTSCHAFT über unsere Geschäftsstelle in Neustadt an der Aisch</a>.</br></br></br></br></br></br>
</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3471" title="lun_eschmied_303" src=dateien/lun_eschmied_303.jpg" alt="" width="600" height="450" /><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-3472" title="lun_eschmied_326" src=dateien/lun_eschmied_326.jpg" alt="" width="600" height="450" /><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-3470" title="lun_eschmied_302" src=dateien/lun_eschmied_302.jpg" alt="" width="600" height="450" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>HUMANE WIRTSCHAFT auf der Umweltmesse Lüneburg</title>
		<link>http://www.humane-wirtschaft.de/humane-wirtschaft-auf-der-umweltmesse-lneburg/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 16:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Bangemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[ <p></p> <p>&#160;</p> <p>Die HUMANE WIRTSCHAFT ist wieder einmal unterwegs. Am 3. und 4. September 2011 veranstaltet der Verein TUN e.V. – Technik – Umwelt – Natur die 17. Lüneburger Umweltmesse. </p> <p>Wir freuen uns darauf, wieder viele Leser aus dem norddeutschen Raum an unserem Infostand begrüßen zu dürfen.</p> <p>Infos zur Messe sind als Link hinter dem obigen Bild zu erreichen.</p> <p>Informationen zur Beteiligung der ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.humane-wirtschaft.de/humane-wirtschaft-auf-der-umweltmesse-lneburg/' addthis:title='HUMANE WIRTSCHAFT auf der Umweltmesse Lüneburg '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><div class="wlWriterHeaderFooter" style="float:none; margin:0px; padding:4px 0px 4px 0px;"><iframe src="http://www.facebook.com/widgets/like.php?href=http://www.humane-wirtschaft.de/humane-wirtschaft-auf-der-umweltmesse-lneburg/" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; width:450px; height:80px"></iframe></div>
<p><a href="http://www.lueneburger-umweltmesse.de/" target="_blank"><img src="http://www.xn--lneburger-umweltmesse-8hc.de/images/stories/logo-17-umweltmesse.png" /></a></p>
<p>&#160;</p>
<p>Die HUMANE WIRTSCHAFT ist wieder einmal unterwegs. Am 3. und 4. September 2011 veranstaltet der Verein TUN e.V. – Technik – Umwelt – Natur die 17. Lüneburger Umweltmesse. </p>
<p>Wir freuen uns darauf, wieder viele Leser aus dem norddeutschen Raum an unserem Infostand begrüßen zu dürfen.</p>
<p>Infos zur Messe sind als Link hinter dem obigen Bild zu erreichen.</p>
<p>Informationen zur Beteiligung der <a href=impressum-kontakt/" target="_blank">HUMANEN WIRTSCHAFT über unsere Geschäftsstelle in Neustadt an der Aisch</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>“Schluss mit der Verhätschelung der Superreichen”</title>
		<link>http://www.humane-wirtschaft.de/schluss-mit-der-verhtschelung-der-superreichen/</link>
		<comments>http://www.humane-wirtschaft.de/schluss-mit-der-verhtschelung-der-superreichen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 17:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Bangemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.humane-wirtschaft.de/schluss-mit-der-verhtschelung-der-superreichen/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Erwarten würde man derlei Sätze in der Presse von Politikern des linken Lagers. Doch das ist die Überschrift eines Beitrages des Multi-Milliardärs Warren Buffet in der New York Times vom 15.8.2011!</p> <p>In dem Text schildert der Superreiche einige interessante Details, wie zum Beispiel die Tatsache, dass er letztes Jahr knapp 7 Millionen US-Dollar Einkommenssteuern bezahlt habe, was umgerechnet einem Anteil von 17,4 % seines zu versteuernden Einkommens entsprochen hätte. Damit, so Warren Buffet, läge er deutlich unter dem Wert der 20 Mitarbeiter in seinem Büro, deren Steuersatz zwischen 33 und 41 % liegen würde.</p> <p>Bevor ich auf diese Berechnung noch näher eingehe, will ich noch kurz den Tenor des Beitrages in der NYT zusammenfassen: Die Superreichen werden nach Meinung von Warren Buffet demnach vom Staat viel zu gering belastet. Die Superreichen würden sich nach seiner Kenntnis bei ihren Investitionsentscheidungen in keiner Weise davon leiten lassen, wie hoch die zu zahlenden Steuersätze wären.</p> <p></p> <p>People invest to make money, and potential taxes have never scared them off. And to those who argue that higher rates hurt job creation, I would note that a net of nearly 40 million jobs were added between 1980 and 2000. You know what’s happened since then: lower tax rates and far lower job creation.</p> <p>&#160;</p> <p>“Menschen investieren, um Geld zu verdienen und potentiell zu bezahlende Steuern haben sie noch nie davon abgehalten.&#160; Und für diejenigen, die argumentieren, dass höhere Steuern die Schaffung von Arbeitsplätzen verhindern, weise ich auf die Schaffung von 40 Millionen zusätzlichen Jobs zwischen 1980 und 2000 hin. Wir alle wissen, was seither passierte: geringere Steuerraten und viel weniger neue Jobs.”</p> <p>Warren Buffet plädiert in dem Beitrag für eine höhere Besteuerung der Reichen, explizit bei jenen, deren Einkommen fast nur aus Kapitaleinkünften besteht, bei gleichzeitiger Steuerentlastung der unteren Schichten, die sich mit Arbeit über Wasser halten müssen. Er will das Problem des staatlichen Haushaltsdefizits von der Einnahmenseite her lösen und das nahezu ausschließlich unter Inanspruchnahme der Superreichen.</p> <p></p> <p>Mein Kommentar dazu:</p> <p>Wenn meine etwas eingerosteten Rechenkünste mich nicht trügen, dann lässt sich aus den Zahlen schließen, dass das zu versteuernde Jahreseinkommen 2010 bei Warren Buffet rund 40 Millionen US-Dollar waren. Die Forbes-Liste 2011 weist ihn als drittreichsten Mann der Welt mit einem Geldvermögen von 50 Milliarden! US-Dollar aus. </p> <p>Lassen wir einmal ein mögliches Einkommen aus Arbeit bei Warren Buffet unbeachtet und gehen bei ihm von 40 Millionen Dollar Einnahmen aus seinem Vermögen aus, dann hätte er eine Rendite von 0,08 % (0,8 Promille) eingefahren! Ob er damit wohl in Fragen der Geldanlage so gefragt wäre, wie das weltweit der Fall zu sein scheint?</p> <p>Zäumen wir das Pferd andersherum auf: Wenn wir Warren Buffet für einen sehr auf Sicherheit bedachten Geldanleger halten und er geringe Renditen in Kauf nimmt und deshalb lediglich auf eine Rendite von 2 % in Bezug auf sein Vermögen pro Jahr kommt, dann wäre das ein zu versteuerndes Einkommen von 1 Milliarde US-Dollar. Wenn er darauf dann 7 Millionen Dollar Einkommensteuer bezahlt hat, liegt seine Steuerlastquote bei 0,7 % von seinem tatsächlichen Einkommen und nicht bei 17,4 %, wie er das in dem Beitrag angibt. Die Berechnung, die herauskommt, wenn man von den viel wahrscheinlicheren 5 oder mehr Prozent Rendite ausgeht, habe ich einmal versucht in nachfolgendem Diagramm, neben den laut Warren Buffet angegebenen “realen” Werten darzustellen. Die Linien stellen die möglichen Steuern dar, welche Warren Buffet bei unterschiedlichen Lasten von 17,5% – rote Linie -(wie derzeit von ihm bezahlt), 36% – orange Linie &#8211; (wie im Durchschnitt von seinen Mitarbeitern aus dem Arbeitslohn bezahlt) oder 49% – grüne Linie – (wie von vielen Amerikanern sicher gerne gesehen). Die Diskrepanz von den tatsächlich von ihm bezahlten 7 Millionen US-Dollar bis zu den knapp zwei Milliarden US-Dollar, die bei 49%-iger Besteuerung, ausgehend von einer 8% Rendite auf sein Geldvermögen, steht ungefähr in einem Verhältnis von 1:285</p> <p>&#160;</p> <p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.humane-wirtschaft.de/schluss-mit-der-verhtschelung-der-superreichen/' addthis:title='“Schluss mit der Verhätschelung der Superreichen” '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p><font size="2">Erwarten würde man derlei Sätze in der Presse von Politikern des linken Lagers. Doch das ist die Überschrift eines Beitrages des Multi-Milliardärs Warren Buffet in der <a href="http://www.nytimes.com/2011/08/15/opinion/stop-coddling-the-super-rich.html?_r=1">New York Times vom 15.8.2011!</a></font></p>
<p><font size="2">In dem Text schildert der Superreiche einige interessante Details, wie zum Beispiel die Tatsache, dass er letztes Jahr knapp 7 Millionen US-Dollar Einkommenssteuern bezahlt habe, was umgerechnet einem Anteil von 17,4 % seines zu versteuernden Einkommens entsprochen hätte. Damit, so Warren Buffet, läge er deutlich unter dem Wert der 20 Mitarbeiter in seinem Büro, deren Steuersatz zwischen 33 und 41 % liegen würde.</font></p>
<p><font size="2">Bevor ich auf diese Berechnung noch näher eingehe, will ich noch kurz den Tenor des Beitrages in der NYT zusammenfassen: Die Superreichen werden nach Meinung von Warren Buffet demnach vom Staat viel zu gering belastet. Die Superreichen würden sich nach seiner Kenntnis bei ihren Investitionsentscheidungen in keiner Weise davon leiten lassen, wie hoch die zu zahlenden Steuersätze wären.</font></p>
<p><font size="2"></font></p>
<blockquote><p><em><font size="2">People invest to make money, and potential taxes have never scared them off. And to those who argue that higher rates hurt job creation, I would note that a net of nearly 40 million jobs were added between 1980 and 2000. You know what’s happened since then: lower tax rates and far lower job creation.</font></em></p>
<p><em><font size="2">&#160;</font></em></p>
</blockquote>
<blockquote><p>“Menschen investieren, um Geld zu verdienen und potentiell zu bezahlende Steuern haben sie noch nie davon abgehalten.&#160; Und für diejenigen, die argumentieren, dass höhere Steuern die Schaffung von Arbeitsplätzen verhindern, weise ich auf die Schaffung von 40 Millionen zusätzlichen Jobs zwischen 1980 und 2000 hin. Wir alle wissen, was seither passierte: geringere Steuerraten und viel weniger neue Jobs.”</p>
</blockquote>
<p><font size="2">Warren Buffet plädiert in dem Beitrag für eine höhere Besteuerung der Reichen, explizit bei jenen, deren Einkommen fast nur aus Kapitaleinkünften besteht, bei gleichzeitiger Steuerentlastung der unteren Schichten, die sich mit Arbeit über Wasser halten müssen. Er will das Problem des staatlichen Haushaltsdefizits von der Einnahmenseite her lösen und das nahezu ausschließlich unter Inanspruchnahme der Superreichen.</font></p>
<p><font size="2"></font></p>
<p><font size="2"><strong>Mein Kommentar dazu:</strong></font></p>
<p><font size="2">Wenn meine etwas eingerosteten Rechenkünste mich nicht trügen, dann lässt sich aus den Zahlen schließen, dass das zu versteuernde Jahreseinkommen 2010 bei Warren Buffet rund 40 Millionen US-Dollar waren. Die <a href="http://www.forbes.com/wealth/billionaires/list" target="_blank">Forbes-Liste 2011</a> weist ihn als drittreichsten Mann der Welt mit einem Geldvermögen von 50 Milliarden! US-Dollar aus. </font></p>
<p><font size="2">Lassen wir einmal ein mögliches Einkommen aus Arbeit bei Warren Buffet unbeachtet und gehen bei ihm von 40 Millionen Dollar Einnahmen aus seinem Vermögen aus, dann hätte er eine Rendite von 0,08 % (0,8 Promille) eingefahren! Ob er damit wohl in Fragen der Geldanlage so gefragt wäre, wie das weltweit der Fall zu sein scheint?</font></p>
<p><font size="2">Zäumen wir das Pferd andersherum auf: Wenn wir Warren Buffet für einen sehr auf Sicherheit bedachten Geldanleger halten und er geringe Renditen in Kauf nimmt und deshalb lediglich auf eine Rendite von 2 % in Bezug auf sein Vermögen pro Jahr kommt, dann wäre das ein zu versteuerndes Einkommen von 1 Milliarde US-Dollar. Wenn er darauf dann 7 Millionen Dollar Einkommensteuer bezahlt hat, liegt seine Steuerlastquote bei 0,7 % von seinem tatsächlichen Einkommen und nicht bei 17,4 %, wie er das in dem Beitrag angibt. Die Berechnung, die herauskommt, wenn man von den viel wahrscheinlicheren 5 oder mehr Prozent Rendite ausgeht, habe ich einmal versucht in nachfolgendem Diagramm, neben den laut Warren Buffet angegebenen “realen” Werten darzustellen. Die Linien stellen die möglichen Steuern dar, welche Warren Buffet bei unterschiedlichen Lasten von 17,5% – rote Linie -(wie derzeit von ihm bezahlt), 36% – orange Linie &#8211; (wie im Durchschnitt von seinen Mitarbeitern aus dem Arbeitslohn bezahlt) oder 49% – grüne Linie – (wie von vielen Amerikanern sicher gerne gesehen). Die Diskrepanz von den tatsächlich von ihm bezahlten 7 Millionen US-Dollar bis zu den knapp zwei Milliarden US-Dollar, die bei 49%-iger Besteuerung, ausgehend von einer 8% Rendite auf sein Geldvermögen, steht ungefähr in einem Verhältnis von 1:285</font></p>
<p>&#160;</p>
<p><img src=dateien/Warren-Buffet-Diagramm.png" width="600" height="371" alt="Warren Buffets Welt der Steuern" />&#160;</p>
<p><font size="2"></font></p>
<p><font size="2">Der Versuch, den Warren Buffet damit unternimmt, muss fadenscheinig genannt werden. Doch was bewegt ihn dazu, die Superreichen in ein besseres Licht zu rücken? Derlei Überlegungen haben die Angehörigen der Forbes-Listen doch noch nie unternehmen müssen. Das System ist automatisch auf ihrer Seite, egal welche Politik gerade gemacht wird. </font></p>
<p><font size="2">Ich deute es als ein Zeichen dafür, dass die Superreichen beginnen zu erkennen, was der weitere Verlauf der Wirtschaftskrise für sie selbst bedeuten könnte. Gewalt kommt mit ins Spiel. Gewalt und zunehmender Hass auf die Profiteure dieses als zutiefst ungerecht wahrgenommenen Systems. Die Gefahr für Leib und Leben gesellt sich zu den Gefahren eines Vermögensverlusts durch die weitere Krisenentwicklung. Es gilt also erstmals, eigene populistische Maßnahmen zu ergreifen, die zeigen, wie gut, menschlich und mitfühlend in Wahrheit die Superreichen sind. Die Superreichen scheinen sich aktiv, mit offenem Visier, in die Politik einbringen und ihr Image aufpolieren zu wollen.&#160; In den USA hat – anders als hierzulande – <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philanthropie" target="_blank">die Philantropie</a>&#160; schon immer einen hohen Stellenwert und wird auch immer schon bewusst kommunikativ eingesetzt, um die Nähe der Superreichen zu ihren ärmeren Landsleuten auch in Form wohltätigen Verhaltens zu demonstrieren. Kritiker behaupten, diese Art der Wohltätigkeit geschehe nur in seltensten Fällen ohne Ziele, die wiederum der Sicherung des eigenen Reichtums dienen. Fakt ist, dass trotz aller Philantropie auch nach Abzug der vermeintlichen Wohltätigkeit unter den 20 reichsten Menschen der Welt acht US-Bürger sind. </font></p>
<p><font size="2"></font></p>
<p><font size="2"><strong>Systemwechsel unerwünscht</strong></font></p>
<p><font size="2">Ich vermisse bei diesem Beitrag in der New York Times aber etwas ganz entscheidendes. Warren Buffet geht selbst auf die immensen “leistungslosen” Einkommen seiner superreichen Kollegen ein und setzt sie in Beziehung zu den Leistungen aus Arbeit nicht nur seiner eigenen Mitarbeiter,&#160; sondern auch all der anderen Menschen, die auf Jobs angewiesen sind. Und dennoch: In keiner Silbe hinterfragt er diese paradoxe Welt, in der die einen quasi automatisch auf Kosten der anderen reich und superreich werden. Und obwohl er höhere Steuern für sich selbst fordert, tut er das mit einer Verblendung der Wahrheit, selbst seiner eigenen im Hinblick auf sein wahres Einkommen. (siehe Tabelle oben)</font></p>
<p><font size="2">Ein armseliger Versuch, der nichts gutes bedeutet, weil keinerlei Einsicht zu spüren ist. Einsicht, dass wir ein völlig&#160; anderes System brauchen. Eines, bei dem man nicht mehr leistungslos superreich werden kann, nur weil man schon reich ist.</font></p>
<p><font size="2">Fazit: Die Superreichen wollen die Politik darin unterstützen, den unweigerlichen Zusammenbruch des Systems so lange wie möglich hinauszuzögern. Die Politiker tun das, in dem sie immer mehr Lasten von zahlungsunfähigen Schuldnern (Banken und ganze Länder) auf die Steuerzahler – vor allem die zukünftigen – übertragen. Die Superreichen, indem sie sich ein klein wenig mehr von dem wegsteuern lassen wollen, das sie ohnehin einnehmen, ohne je dafür etwas zu leisten.</font></p>
<p><font size="2">Die “LiberTytanic” des 21. Jahrhunderts steuert weiter unter Volldampf auf den internationalen Kapitalsystem-Eisberg zu. Und solange die Musik noch spielt, werden alle weitertanzen, auch dann noch, wenn die ersten schon “ertrunken” sind.</font></p>
<p><font size="2">&#160;</font></p>
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		<title>Erste Konservative schütten das Kind mit dem Bade aus</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 20:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Bangemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[finanzmarktkrise]]></category>
		<category><![CDATA[klare worte]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Anders lassen sich die lauter werdenden Äußerungen von als konservativ bekannten Medien und Politikern kaum interpretieren. Die Ereignisse in England haben eine schockierende Brutalität und kommen hierzulande offenbar so manchem schon viel zu nahe. Griechenland wähnte man da weiter weg und deren Probleme sah man als eher hausgemacht an. Doch mit dem spürbarer werdenden Gefühl von Gewalt auf der Straße, wächst die Unruhe, ob denn die jahrelang verfolgte Politik, die dem Neoliberalismus den Weg gebahnt hat, eigentlich richtig war. Wenn der Herausgeber der FAZ, Frank Schirrmacher, unter der Überschrift &#8220;Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat&#8221; zu Wort meldet, dann darf man das schon als kleine Sensation werten. Als linkes Kampfblatt hat sich die FAZ bisher keinen Namen gemacht. Schirrmacher nimmt in seinem Beitrag den ursprünglich von dem englischen Konservativen Charles Moore zugespielten Ball auf, den dieser in direkter Reaktion auf die englischen Unruhen lostrat. Schirrmacher erwähnt auch die Rede des ehemaligen CDU-Ministerpräsidenten Erwin Teufel, der wohl als erster deutscher Politiker in dieses Horn stieß.</p> <p>Doch, was machen all diese bisher konservativen Denker und Politiker in dieser vertrackten Situation? Sie werfen sich in das Lager derer, die sie bisher verbissen bekämpft haben, offenbar weil sie sie als einzige verfügbare Alternative sehen. Doch was haben die Linken als Lösung anzubieten, das in dieser Phase der Krisensituation als neu bezeichnet werden könnte? Eine Finanzmarkt-Regulierungswut mit Einzelmaßnahmen, von denen niemand weiß, was sie am Ende bewirken werden! Nicht zu vergessen, das &#8220;erfolgreiche&#8221; Rezept der Forderung nach höheren Löhnen für die Beschäftigten und höheren Steuern von den Reichen. Nirgendwo bei den Linken ist ein Konzept für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik zu entdecken, das diesen Schritt erster konservativer Kräfte auch nur im Ansatz rechtfertigen würde. Die bisher proklamierte Alternativlosigkeit liberal-konservativer Politik beginnt sich auf die andere Seite zu bewegen, hin zu jenen, die auch Alternativlosigkeit können, nur eben von links.</p> <p>Statt jetzt alles in Bausch und Bogen über Bord zu werfen, bedarf es doch erst einmal einer genauen Analyse der eigentlichen Ursachen des Desasters. Warum trauen sich die Verfechter der Marktwirtschaft da nicht dran? Es ist ihre letzte Rettung und gleichzeitig die von Millionen Steuerzahlern und den vom System Ausgegrenzten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.humane-wirtschaft.de/erste-konservative-schuetten-das-kind-mit-dem-bade-aus/' addthis:title='Erste Konservative schütten das Kind mit dem Bade aus '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p>Anders lassen sich die lauter werdenden Äußerungen von als konservativ bekannten Medien und Politikern kaum interpretieren.<br />
Die Ereignisse in England haben eine schockierende Brutalität und kommen hierzulande offenbar so manchem schon viel zu nahe. Griechenland wähnte man da weiter weg und deren Probleme sah man als eher hausgemacht an. Doch mit dem spürbarer werdenden Gefühl von Gewalt auf der Straße, wächst die Unruhe, ob denn die jahrelang verfolgte Politik, die dem Neoliberalismus den Weg gebahnt hat, eigentlich richtig war.<br />
Wenn der Herausgeber der <a href="http://www.faz.net/artikel/C30351/buergerliche-werte-ich-beginne-zu-glauben-dass-die-linke-recht-hat-30484461.html">FAZ, Frank Schirrmacher</a>, unter der Überschrift &#8220;Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat&#8221; zu Wort meldet, dann darf man das schon als kleine Sensation werten. Als linkes Kampfblatt hat sich die FAZ bisher keinen Namen gemacht. Schirrmacher nimmt in seinem Beitrag den ursprünglich von dem englischen Konservativen <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/politics/8655106/Im-starting-to-think-that-the-Left-might-actually-be-right.html">Charles Moore zugespielten Ball</a> auf, den dieser in direkter Reaktion auf die englischen Unruhen lostrat.<br />
Schirrmacher erwähnt auch die Rede des ehemaligen CDU-Ministerpräsidenten <a href="http://www.faz.net/artikel/C30923/erwin-teufel-ich-schweige-nicht-laenger-30476693.html">Erwin Teufel</a>, der wohl als erster deutscher Politiker in dieses Horn stieß.</p>
<p>Doch, was machen all diese bisher konservativen Denker und Politiker in dieser vertrackten Situation?<br />
Sie werfen sich in das Lager derer, die sie bisher verbissen bekämpft haben, offenbar weil sie sie als einzige verfügbare Alternative sehen. Doch was haben die Linken als Lösung anzubieten, das in dieser Phase der Krisensituation als neu bezeichnet werden könnte?<br />
Eine Finanzmarkt-Regulierungswut mit Einzelmaßnahmen, von denen niemand weiß, was sie am Ende bewirken werden! Nicht zu vergessen, das &#8220;erfolgreiche&#8221; Rezept der Forderung nach höheren Löhnen für die Beschäftigten und höheren Steuern von den Reichen. Nirgendwo bei den Linken ist ein Konzept für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik zu entdecken, das diesen Schritt erster konservativer Kräfte auch nur im Ansatz rechtfertigen würde. Die bisher proklamierte Alternativlosigkeit liberal-konservativer Politik beginnt sich auf die andere Seite zu bewegen, hin zu jenen, die auch Alternativlosigkeit können, nur eben von links.</p>
<p>Statt jetzt alles in Bausch und Bogen über Bord zu werfen, bedarf es doch erst einmal einer genauen Analyse der eigentlichen Ursachen des Desasters. Warum trauen sich die Verfechter der Marktwirtschaft da nicht dran?<br />
Es ist ihre letzte Rettung und gleichzeitig die von Millionen Steuerzahlern und den vom System Ausgegrenzten.<a href=der-kapitalismus-geht-unter-rettet-die-marktwirtschaft-andreas-bangemann/"> Das Geldsystem hat einen kapitalen Fehler und muss erneuert werden</a>, um die Marktwirtschaft zu retten. </p>
<p>Der hilflos, ängstliche Schwenk nach links würde wahrlich bedeuten, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Zumindest so lange, wie die Linken kein schlüssiges Konzept für die Marktwirtschaft der Zukunft vorlegen. Einer Marktwirtschaft ohne Kapitalismus.</p>
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		<title>“Die oberen Plätze zählen…</title>
		<link>http://www.humane-wirtschaft.de/die-oberen-plaetze-zaehlen/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 13:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Bangemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[finanzmarktkrise]]></category>
		<category><![CDATA[veränderung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8230;denn nur oben geht es noch weiter nach oben. Unten fallen immer mehr heraus aus der ökonomischen Gleichung &#8220;Mehr Markt=Mehr Konkurrenz= Mehr Wohlstand&#8221;"</p> <p>Bis hierher ist das ein Zitat aus diesem ausgezeichneten Dokumentar-Film, der bei Arte lief und von der US-Künstlerin Tina Barney berichtet. Das besondere an Tina Barney und ihrer Fotografie-Kunst ist ihre Herkunft. Sie stammt selbst aus der obersten Eliteklasse der Weltstadt des Kapitals: New York. Der Film zeigt wie außergewöhnlich die Arbeit von Tina Barney ist, denn der tiefe Einblick in die Welt der Reichen und Schönen ist &#8211; ohne direkt anzuklagen &#8211; eine Art Hilferuf der weltweiten Gemeinschaft. Ein Hilferuf des untergehenden Sozialwesens, das so sehr auf eine relative, innere Ausgeglichenheit angewiesen ist, wenn es nicht untergehen und in die Barbarei abgleiten soll. Tina Barney kann ein Lichtblick sein, wenn wir an die mitten unter uns schwelende Wirtschaftskrise denken, die sehr viel mit der Scherenentwicklung im Sozialwesen und deren Ursachen zu tun hat. Tina Barney kann als eine Art Symbol mithelfen, die Wende zu einem Neuanfang von Wirtschaften und Geldsystem gemeinsam zu schaffen; die Ausgegrenzten gemeinsam mit den vom System Privilegierten. Nur so lässt sich noch ein leidvoller Totalzusammenbruch vermeiden, an dessen Ende alle, die Ausgegrenzten und die Privilegierten, gemeinsam untergehen würden. Die Politik scheint es nicht zu schaffen, die Krise so zu bewältigen, das wir vor dem Schlimmsten bewahrt werden. Das zeichnet sich mit jeder Maßnahme deutlicher ab. Die Kunst könnte es schaffen, die Menschen direkter zu erreichen und so die notwendigen Veränderungen von unten nach oben zu erzeugen. Eine spannende Zeit:</p> <p> </p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.humane-wirtschaft.de/die-oberen-plaetze-zaehlen/' addthis:title='“Die oberen Plätze zählen… '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_button_google_plusone" g:plusone:size="medium"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><p>&#8230;denn nur oben geht es noch weiter nach oben. Unten fallen immer mehr heraus aus der ökonomischen Gleichung &#8220;Mehr Markt=Mehr Konkurrenz= Mehr Wohlstand&#8221;"</p>
<p>Bis hierher ist das ein Zitat aus diesem ausgezeichneten Dokumentar-Film, der bei Arte lief und von der US-Künstlerin Tina Barney berichtet.<br />
Das besondere an Tina Barney und ihrer Fotografie-Kunst ist ihre Herkunft. Sie stammt selbst aus der obersten Eliteklasse der Weltstadt des Kapitals: New York.<br />
Der Film zeigt wie außergewöhnlich die Arbeit von Tina Barney ist, denn der tiefe Einblick in die Welt der Reichen und Schönen ist &#8211; ohne direkt anzuklagen &#8211; eine Art Hilferuf der weltweiten Gemeinschaft. Ein Hilferuf des untergehenden Sozialwesens, das so sehr auf eine relative, innere Ausgeglichenheit angewiesen ist, wenn es nicht untergehen und in die Barbarei abgleiten soll.<br />
Tina Barney kann ein Lichtblick sein, wenn wir an die mitten unter uns schwelende Wirtschaftskrise denken, die sehr viel mit der Scherenentwicklung im Sozialwesen und deren Ursachen zu tun hat. Tina Barney kann als eine Art Symbol mithelfen, die Wende zu einem Neuanfang von Wirtschaften und Geldsystem gemeinsam zu schaffen; die Ausgegrenzten gemeinsam mit den vom System Privilegierten.<br />
Nur so lässt sich noch ein leidvoller Totalzusammenbruch vermeiden, an dessen Ende alle, die Ausgegrenzten und die Privilegierten, gemeinsam untergehen würden.<br />
Die Politik scheint es nicht zu schaffen, die Krise so zu bewältigen, das wir vor dem Schlimmsten bewahrt werden. Das zeichnet sich mit jeder Maßnahme deutlicher ab.<br />
Die Kunst könnte es schaffen, die Menschen direkter zu erreichen und so die notwendigen Veränderungen von unten nach oben zu erzeugen.<br />
Eine spannende Zeit:</p>
<p><iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/g8AH0muHDoE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
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