HUMANE WIRTSCHAFT ...mehr als eine Zeitschrift

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Narrenfreiheit

Mit diesem Ausschnitt aus der jüngsten “Anstalt” wird eine riesige Gemeinde kritischer Geister bedient. Jener, die sich vor allem im Netz bewegen und die “Mainstream-Medien” regelmäßig zum Feind erklären, weil sie manipulativ auf der Linie der herrschenden Politik berichten würden. Tatsächlich fehlt es den allermeisten großen Medien an einer glaubwürdigen Selbstreflexion. Wer angesichts der offensichtlichen Gleichgeschaltetheit von “ausgewogener Berichterstattung” spricht, dem muss Befangenheit unterstellt werden. Um so mehr muss eine Kabarett-Sendung wie diese “Anstalt” zu denken geben, denn sie findet auf dem Kanal eines eigentlich auch am Pranger stehenden Senders statt. Da kann man nun viel hineindeuten. Wenn Ausgewogenheit in...

Schenkhaus Schenkenzell 0

Neues Leben für alte Sachen – Harald im Spring

Neue Ideen haben in der Phase der Entstehung nicht selten etwas Abenteuerliches. Wenn in einem Ort namens Schenkenzell, dessen Bürgermeister Schenk heißt, das Konzept eines Schenkhauses umgesetzt wird, mutet das auf charmante Weise zwingend an. „Es geht im SCHENKhaus auch um eine neue Kultur des Umgangs mit den Dingen und untereinander. Schließlich lassen wir doch alle eines Tages alles zurück. Warum sollten wir dann nicht bereits zu Lebzeiten miteinander teilen?“, sagt Mitinitiator Harald im Spring und zeigt im nachfolgenden Text Motive und Zusammenhänge auf, die hinter der Neugründung stecken. Viel zu oft stehen Dinge ungenutzt in der Ecke oder füllen...

Karen Wendt 0

Auf anständige Weise investieren – Pat Christ

Karen Wendt entwickelte die freiwilligen Bankengesetze „Äquator-Prinzipien“ mit. Mitte des 19. Jahrhunderts stieg der Finanzierungsbedarf in den USA rasant an. Gleichzeitig wuchs das Risiko für Investoren. Wie konnte man wissen, in welches Projekt man investieren sollte? Dies war die Geburtsstunde der Finanzagenturen. Das älteste heute noch existierende Ratingunternehmen ist Moody’s, gegründet 1900. Seither wurden zahlreiche Ratingagenturen ins Leben gerufen. Wobei sich die Schwerpunkte veränderten. In jüngster Zeit wird auf Ethik-Rating großen Wert gelegt. Als „Goldstandard“ der Finanzindustrie gelten weltweit die Äquator-Prinzipien. Sie sollen bei internationalen Finanzierungen helfen, ökologische und soziale Risiken zu identifizieren, sie zu vermeiden oder zumindest zu beherrschen....

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Termine 05/2014

Z. B. in Zierenberg (bei Kassel), 3. bis 5. Oktober 2014 „Transition – Impulse für eine Welt im Wandel”
Fünfte Transition-(Un-)Konferenz für Transition-Aktivisten und -Interessierte aus Deutschland, Österreich & Schweiz. Themen: Degrowth & Reconomy, Teamwork, In Transition: Themen & Strukturen. Workshops, Vorträge, Barcamp, Kulturprogramm.
Ort: Zentrum Helfensteine, Auf dem Dörnberg 13, 34289 Zierenberg
Informationen: http://www.transition-initiativen.de

© Foto - Krijn van Duijvenbode 0

Dette Glashouwer bei der Jahresfeier der HUMANEN WIRTSCHAFT 2014

Weil in ihrem, wie im Leben der meisten Menschen Geld immer fehlt, ging sie auf die Suche danach. Als Künstlerin wollte sie wissen, was Geld ist, welche Wirkung das Geldsystem auf Mensch und Natur hat und ob ein Wandel möglich ist. Auf ihren Reisen spricht sie mit Wissenschaftlern, Philosophen und Visionären und oft wird ein neues Bühnenprogramm daraus. Im Leben von Dette Glashouwer dreht sich also vieles um das Thema Geld und so blieb es nicht aus, dass sie sich Gedanken über die persönliche Beziehung zum Geld machte. Wie finanziert man Kunst, ohne sich „zu verkaufen“? Wie verändert man das...

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Sind Sie ein Gewinner im aktuellen Geldsystem?

Der Umverteilungseffekt durch Zins und Zinseszins ist im ersten Moment für viele nicht erkennbar. Menschen, die selbst keine Schulden haben, sehen sich häufig außerhalb dieses Mechanismus, da sie ja direkt keine Zinsen bezahlen. Das stimmt so natürlich nicht, denn in allen Preisen des täglichen Lebens stecken die Zinsen der entsprechenden Anbieter. Auch der Staat muss seine Steuern in einer Höhe festsetzen, mit der auch sein eigener Schuldendienst gewährleistet bleibt. Die Höhe des Zinsanteils in den verschiedenen Preisen ist natürlich sehr unterschiedlich und durchaus nicht unumstritten. Doch Tatsache bleibt: Zinsen müssen erarbeitet werden Lesen Sie auch: Der Mythos vom “Kleinen Sparer”...

Quelle: https://www.facebook.com/Ordensleute 0

Diese Wirtschaft tötet – Christoph Rinneberg

Rede zur Hauptversammlung der Deutschen Bank in Frankfurt/M, 22.05.2014 Sehr geehrte Gastgeber, sehr geehrte Gäste dieser Hauptversammlung, Sie sind heute Morgen, sofern Sie über den Haupteingang in diese Festhallen-Versammlung gelangt sind, über Plakate mit einer harten Botschaft begrüßt worden: „Diese Wirtschaft tötet.“ Dies hat kein Geringerer gesagt als Papst Franziskus, in seinem ersten Apostolischen Schreiben vom 24. November 2013. Ich spreche hier für die „Initiative Ordensleute für den Frieden“ (IOF), die seit fast einem Vierteljahrhundert allmonatlich vor der Zentrale der Deutschen Bank Mahnwache gegen das herrschende Wirtschafts- und Finanzsystem hält. Vielleicht erinnern sich einige von Ihnen an unsere rund 20...

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Hochzeit für Geldverbesserer? – Beate Bockting

Im Auftrag des grünen EU-Parlamentariers Sven Giegold hat der frühere Chefökonom der Financial Times Deutschland eine „Kurzstudie“ zu alternativen Geldreform-Ideen, unter anderem auch zum Freigeld, verfasst. Hier die Antwort der INWO Deutschland. Als Redakteur und Kolumnist beim Berliner Tagesspiegel, der WirtschaftsWoche und dem Manager Magazin, dann als langjähriger Chefökonom der Financial Times Deutschland, später auch der anderen Wirtschaftsmedien von Gruner & Jahr, wie Capital, Börse Online und Impulse, verfügt Thomas Fricke über viel Erfahrung im Wirtschaftsjournalismus. Angesichts seiner oberflächlichen Darstellungen alternativer Geldreformideen in dieser „Studie“ belegt er aber leider exemplarisch die diesbezügliche Scheuklappenmentalität der Wirtschaftsjournalisten, die sich erst durch den...

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Wertschöpfung durch Wertschätzung – Volker Viehoff

Diesen Leitspruch habe ich vor etwa zehn Jahren für mein Beratungsunternehmen ausgewählt. Er verkörpert für mich meine Erfahrungen, die ich bis dahin und seither in meinem Berufsleben gemacht hatte. Ob als Mitarbeiter, Führungskraft oder später als Berater – mein Erkennen ist in dieser griffig formulierten Weise gut ausgedrückt. Welches Erkennen? Dass die Wertschätzung, mit der Menschen sich in einem Wirtschaftskontext begegnen, eben Quelle der wirtschaftlichen Wertschöpfung ist. Das, was als „messbar“ in zählbaren Ergebnissen abgebildet erscheint, hat seinen Ursprung in Vorgängen, die nun mal mit „Zählen, Messen, Wiegen“ nichts zu tun haben. Dem Vorgang der Messung – letztlich in einem...

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Die Stiftung FuturoVerde – Horst Hamm

Eine neue Stiftung will die Wirtschaft wieder gemeinnützig machen und dazu beitragen, dass Unternehmen Gewinne nicht länger auf Kosten der Natur, anderer Regionen und zukünftiger Generationen erwirtschaften müssen. In einem Leuchtturm-Projekt der Querdenker GmbH in Costa Rica will FuturoVerde, zu Deutsch „grüne Zukunft“, in Kooperation mit insgesamt zehn beteiligten Firmen vormachen, wie das geht. Schon die Vorgeschichte ist ungewöhnlich: Bereits vor sieben Jahren haben die Querdenker GmbH und BaumInvest mit Hilfe deutscher Investoren damit begonnen, im Norden Costa Ricas ehemalige Weideflächen nach ökologischen Grundsätzen wieder aufzuforsten. Im Gegensatz zu den meisten Wiederaufforstungsprojekten ging es von vorn herein nicht darum, den...

Geldgipfel 2014 0

Von der Energiewende zur Geldwende – Bericht der Redaktion

Die GLS Bank Stiftung veranstaltete am 1. Und 2. Mai 2014 in den Räumen der Universität Witten-Herdecke den ersten sogenannten „Geldgipfel“. Ein Ziel der von der „Gemeinschaftsbank Leihen und Schenken“ in Bochum gegründeten GLS Bank Stiftung ist die Arbeit an den Grundlagen der Geldordnung. Geld soll als nachhaltiges, soziales und ökologisches Gestaltungsmittel wirken und eine dienende Funktion für Wirtschaft und Gesellschaft wahrnehmen. „Ohne uns dem Thema Geld zuzuwenden, werden wir auf die zentralen Zukunftsfragen des Klimawandels, der Zerstörung natürlicher Lebensgrundlagen, des systemimmanenten Wachstumszwangs und einer wachsenden sozialen Ungleichheit nur unbefriedigende Antworten finden können.“ Das schreiben Lukas Beckmann, Vorstand der Stiftung...

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Smarte neue Welt – Notizen zu Überwachung und Kunst – Marcus Klug

Der folgende Beitrag ist an einzelne Gedanken von Michel Foucault zur „Ökonomie der Sichtbarkeit“ angelehnt. Im heutigen digitalen Informationszeitalter erlebt diese Art von Ökonomie eine neue Stufe der Perfektion. Man muss nur die Sichtbarkeit durch die Transparenz austauschen und die mechanischen Gesetze der Macht durch die Ordnung der smarten neuen Welt. Ich folge diesen Spuren in meinen Notizen – angelehnt an die Ausstellung „Smart New World”, die noch bis zum 10. August 2014 in Düsseldorf zu sehen ist. Was heißt es ein Individuum in der heutigen digitalen Informationsgesellschaft zu sein? Überall hinterlassen wir unsere Spuren, sobald wir den digitalen Raum...

Freiberuflichen Hebammen droht das Berufsverbot – Pat Christ 0

Freiberuflichen Hebammen droht das Berufsverbot – Pat Christ

Es geht um mehr als die Haftpflicht Dilemma der Hebammen verweist auf die Tragik des ökonomisierten Medizinsystem. Wie fatal es sein kann, wenn es keinerlei Wettbewerb gibt, zeigt sich dieser Tage am Beispiel der Hebammen. Mitglieder des Bundes freiberuflicher Hebammen Deutschland (BfHD) können nur bei der Nürnberger Versicherung eine Haftpflichtversicherung abschließen. Niemand sonst bietet dies noch an. Aber auch die Nürnberger Versicherung will im Juli 2015 aussteigen. „Das bedeutet Berufsverbot für freiberufliche Hebammen“, kommentiert BfHD-Vorsitzende Ruth Pinno. Geburtskliniken wiederum klagen über zunehmenden Wettbewerbsdruck. Was bereits vor 20 Jahren dazu führte, dass immer mehr geburtsmedizinische Abteilungen schließen mussten. Zwischen 1994 und...

Leserbriefe 04/2014 0

Leserbriefe 04/2014

12 Stunden Goldener Schlaf Eine Mutter befreit ihr Baby – von Windeln Der Artikel von Claudia Pflug in HUMANE WIRTSCHAFT 03/2014 war eine willkommene Abwechslung. Eckbert Vogel An Claudia Pflug Mein Tag ist gerettet: Ich freue mich jeweils so über initiative Menschen wie Sie, dass ich geradezu ein wunderbares Glücksgefühl im Bauch habe. Sie wissen ja jetzt aus eigener Erfahrung, wie mit den natürlichsten Sachen der Welt in unserer Welt umgegangen wird… Ganz herzlich: Rita Messmer, Autorin des Buches „Ihr Baby kann’s“ www.rita-messmer.ch „Arbeit zwischen Verherrlichung und Entwertung“ zu Günther Moewes, HUMANE WIRTSCHAFT 02/2014 Der Autor hat eine vorzügliche Analyse...

Helmut Creutz 2013 0

Was ist los mit unserem Geld – Helmut Creutz

Was ist los mit unserem Geld, dem neutralen Vermittler, Zahlungs- und Schmiermittel in der Wirtschaft? Auch wenn es inzwischen verschiedene Theorien gibt, dürfte Geld aus dem Bedürfnis entstanden sein, Leistungen gegeneinander zu tauschen. Während die anfangs dazu benutzten Zwischentauschmittel – ob Teeziegel, Salzbarren, Getreide oder Kakaobohnen – selbst noch nutzbare Güter waren, die der Alterung oder dem Verschleiß unterlagen, schien mit den Münzen aus Edelmetall das ideale Material für diesen Zweck gefunden zu sein. Aber gerade diesem dauerhaften Münzgeld haftete von Anfang an eine Eigenschaft an, die zu seiner eigentlichen Funktion im Widerspruch stand, nämlich die Versuchung und die Möglichkeit,...

Piketty – Alter Wein in neuen Schläuchen? – Zitate aus Beiträgen von Günther Moewes 0

Piketty – Alter Wein in neuen Schläuchen? – Zitate aus Beiträgen von Günther Moewes

Die kapitalistische Welt ist tatsächlich so ungerecht, wie viele immer vermutet haben. Das ist die Erkenntnis aus dem „Kapital im 21. Jahrhundert“ von Thomas Piketty – 1. Privatvermögen überholen das Sozialprodukt – „Das viel beschworene ‚exponentielle Wirtschaftswachstum‘ gibt es überhaupt nicht, …zumindest nicht in Deutschland und den Industrieländern. Das reale, d. h. inflationsbereinigte Bruttoinlandprodukt (kurz BIP) ist hier seit 1945 noch nie exponentiell gewachsen, sondern stets nur streng linear, vermutlich schon seit 1914. Sein Anstieg war im ‚gleitenden Durchschnitt‘ stets eine fast exakte Gerade.“ (Humanwirtschaft 01/2008, S. 15) „Eine Größe steigt seit 1950 im Gegensatz zum Sozialprodukt beharrlich exponentiell an,...

Piketty in Cambridge 3 crop; CC BY-SA 3.0: Sue Gardner (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en) - Quelle wikipedia 0

Pikettymanie r > g – Andreas Bangemann

Wirtschaftsprofessor wird zum gefeierten „Pop-Star“ – Thomas Piketty lehrt an der Pariser School of Economics und der „École des Hautes Études en Sciences Sociales“. Er brachte, zunächst in französischer, vor kurzem auch in englischer Sprache ein Buch heraus, das für beträchtlichen Wirbel sorgt: „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ [Ursprünglich sah der für die Übersetzung zuständige Verlag vor, erst Anfang 2015 die deutsche Fassung herauszubringen. Doch aufgrund des immensen Erfolges von mittlerweile weltweit mehr als 300.000 verkauften Exemplaren will man sich jetzt beeilen und das Werk ab Oktober 2014 an den Buchhandel ausliefern.] Was versetzt Kommentatoren weltweit, aber vor allem die...

(c) Martin Bangemann 0

Auf ein Wort – Editorial

Unsere Sprache ist schön. Quasi aus dem Nichts lassen sich neue Wörter bilden. Man setzt einfach zwei zusammen und erzeugt ein neues. Oftmals mit völlig anderem Sinn. Der Esel und die Brücke werden so zur Eselsbrücke. Die Engländer Adam Fletcher und Paul Hawkins ernannten in ihrem „Zweisprachigen Wendebuch“ „Denglisch for better knowers“ die „Eselsbrücke“ zu einem der zehn schönsten deutschen Wörter. Man habe das Bild eines treuen Esels vor Augen, mit dem man all die Dinge, die man sich nicht merken kann, über die Brücke in die „Gedächtnisstadt“ trage. Kein Wunder, dass derlei Fantasien dabei helfen, eine Bezeichnung fest zu...

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Die Währung ist unser Schicksal – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Ein fast verzweifelter Versuch, auf eine freiheitliche und gerechte Lösung hinzuweisen. Es ist kaum zu glauben, mit welchen Maßnahmen die Währungshüter versuchen, die immer noch virulente Finanzkrise, die eigentlich eine Geldordnungskrise ist, an einer Explosion zu hindern. Bei Maßnahmen, die zwar tendenziell richtig sein mögen, aber nur auf bruchstückhafte Anleihen von der vor fast 100 Jahren konzipierten Theorie der NATÜRLICHEN WIRTSCHAFTSORDNUNG und der darin enthaltenen Geldordnung zurückgreifen, wird das Scheitern unausweichlich sein. Ein Scheitern, das diesmal nicht nur den Steuerzahler schröpft, sondern die Währung insgesamt so erschüttert, dass ihr Zusammenbruch droht. Was kommt da auf uns zu, nur weil die...

Negative Zinsen – ein heilsames Gift? – Terminhinweis Bad Boll 0

Negative Zinsen – ein heilsames Gift? – Terminhinweis Bad Boll

Tagung des Seminars für freiheitliche Ordnung am 19. und 20. Juli 2014 in Bad Boll. In vergangenen Zeiten war allein ein positiver Zins denkbar, aber häufig auch ein Stein des Anstoßes: • die meisten Religionen standen ihm kritisch gegenüber, ohne so recht mit ihm fertig zu werden (siehe mittelalterliches Zinsverbot) • die Sozialisten sahen in ihm die Ausbeutung der Arbeit durch das Kapital, ebenfalls ohne praktikable Mittel zu seiner Überwindung Negative Zinsen sind ein Novum in der Realität der Wirtschaft und auch in der Volkswirtschaftslehre. Die heutige Diskussion über sie hat einerseits populäre Gründe und andererseits einen mehr die Fachwelt...

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Minuszinsen – Wer gewinnt, wer verliert? – Andreas Bangemann

Mythos vom „Kleinen Sparer“ – Warum niedrige Zinsen für viele Geldanleger von Vorteil sind. – Zusammenfassung: Für Geldanlagen bekommt man welche – für Kredite muss man sie bezahlen: Zinsen. Oft wird jedoch übersehen, dass man auch Zinsen bezahlt, wenn man überhaupt keine Schulden hat. Zinsen stecken nämlich in allen Preisen und Steuern. Eine Diskussion um niedrige Zinsen oder neuerdings „Minuszinsen“ für angelegtes Kapital verliert diesen Aspekt häufig aus den Augen und kommt zu Schlussfolgerungen, die mit den Tatsachen nicht übereinstimmen. Bei der Frage, wie hoch der Zinsanteil in den Preisen des täglichen Lebens ist, kann man leider nur auf Annahmen...

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Das größte Fest der Menschheit

Ein Gedankenspiel Wie wäre es, wenn wir den nächsten Sonntag zu einem ganz besonderen, globalen Festtag machen? Wir vereinbaren, uns in unseren Städten, Dörfern und direkten Nachbarschaften für die größte Party aller Zeiten zu treffen. Wir feiern, musizieren, singen, tanzen, lachen, essen, trinken, sprechen miteinander und vereinbaren weltweit nur eines:   Ab diesem Tag werden alle Schulden und Geldvermögen gestrichen. Alles Geld wird wertlos und alle auf Geld bezogenen Verträge werden hinfällig. Was würde wohl ab dem darauf folgenden Montag geschehen?      

Zentralbanken kaufen im großen Stil Aktien 2

Zentralbanken kaufen im großen Stil Aktien

Ende 2013 belief sich laut Statistik der Wert aller weltweit an den Börsen gehandelter Aktien auf 64,3 Billionen US-Dollar. Dieser Wert dürfte sich bis Juni 2014 vergrößert haben. Seit 2008 herrscht Weltwirtschaftskrise, doch keiner weiß so recht, was als nächstes passiert. Zinsen fallen auf Null und darunter, doch auf den Aktienmärkten reiten die Bären auf den Bullen. In Deutschland besitzen noch immer nicht mehr als 5 % der Anleger Aktien. Wie kommt der anhaltende Aufwärtstrend an den Aktienmärkten zustande? Seit vergangenen Dienstag ist, bisher offenbar von den großen Medien weitgehend unbemerkt, in London eine plausible Erklärung veröffentlicht worden. Das „Official...

EZB senkt Leitzinsen und führt erstmals “Strafzinsen” ein 0

EZB senkt Leitzinsen und führt erstmals “Strafzinsen” ein

Gerade wird gemeldet, dass die EZB es getan hat. Der Leitzins wurde auf 0,15% gesenkt. Und für über Nacht geparkte Gelder von Geschäftsbanken bei der Zentralbank wird ein Minuszins von 0,1 % fällig. Das Ganze hat nichts mit grundsätzlichen Einsichten zu tun, sondern ist eine Verzweiflungstat. Mit ihr erhofft man sich ein bestimmtes Marktverhalten, dessen Eintreten aber mehr als unwahrscheinlich ist. Die Presse wird sich in den nächsten Stunden und Tagen überschlagen mit Deutungen. Diese hier werden Sie jedoch nirgends finden, denn sie bleibt nicht bei Vermutungen und Wahrscheinlichkeiten stecken: http://www.humane-wirtschaft.de/negativ-bzw-minuszins-oder-zinssenkung-durch-umlaufsicherung-helmut-creutz/

Zu den Waffen greifen – Offener Brief von Jürgen Todenhöfer 0

Zu den Waffen greifen – Offener Brief von Jürgen Todenhöfer

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck überraschte im Januar 2014 vieler seiner Landsleute, als er zum Auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz dafür plädierte, Deutschland müsse sich – auch militärisch – stärker für Sicherheit und Menschenrechte einsetzen. Das führte zu kontroversen Diskussionen darüber, ob wir uns auf Kriege vorbereiten müssten, die nicht mehr nur, wie es das Grundgesetz vorsieht, der Verteidigung dienen. Mitte Juni bekräftigte Joachim Gauck seine Aussage und erklärte, ihm gehe es um ein (Zitat) „Ja zu einer aktiven Teilnahme an Konfliktlösungen im größeren Rahmen“. Dazu dürfe man (Zitat): „den Einsatz militärischer Mittel als letztes Mittel nicht von vornherein verwerfen.“ Die...

Der mühsame Weg… – Pat Christ 0

Der mühsame Weg… – Pat Christ

Noch gibt es keinen „MittelFranken“. Über Umwege wirbt der Verein Regio-Mark für eine Komplementärwährung. er nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde, wird es kaum schaffen, zeitlebens einen solchen zu bekommen. Denn Geld fließt gewöhnlich zu denen, die Geld haben. Es sei denn, es handelt sich tatsächlich um „fließendes Geld“. Ein solches Geld will der Schwabacher Verein Regio-Mark als Ergänzung zum Euro in Mittelfranken einführen. Im Oktober 2013 wurden die ersten Exemplare des „MittelFranken“ beim Schwabacher Regionalmarkt vorgestellt. Dass ein auf schnelle Gewinne ausgerichtetes Shareholder-Value alles andere als sinnvoll ist, erkannten in den letzten Jahren sogar Prediger dieser...

Der eine kann dies… – Bericht von Andreas Bangemann 0

Der eine kann dies… – Bericht von Andreas Bangemann

„Wirkgeld statt Würggeld“ – Der „Regionalgeld Schleswig Holstein e.V.“ feierte das 10-jährige Jubiläum seines „KannWas“ Dr. Frank Schepke, Bio-Landwirt und ehemaliger Olympia-Goldmedaillengewinner im Rudern, war 2004 Initiator und Mitbegründer des Vereines, der bis heute die Regionalwährung für Schleswig Holstein trägt. Angetreten, um sich für ein besseres Geldsystem einzusetzen, bewies das Team um Frank Schepke über 10 Jahre Ausdauer und Stehvermögen. Und so kann heute an 90 Akzeptanzstellen in Schleswig-Holstein mit KannWas-Scheinen bezahlt werden, die mit aufgedruckten regionalen Motiven darauf hinweisen, dass es sich dabei um eine zum Euro komplementäre Währung für eine Region handelt. Wie bei den mittlerweile in Deutschland...

Partnerschaftliches Interview 0

Partnerschaftliches Interview

Von unserer Facebook-Seite: Ein vielsagendes Interview zu TTIP. Wohlgemerkt: Vielsagend! Nicht aufklärend. Gründe GEGEN das TTIP gibt es viele, aber unsere Medien drehen es trotz sich immer stärker formierender Gegenwehr aus der Bevölkerung so, als gäbe es nur die Sichtweise derer, deren Interesse sich ausschließlich auf die eigene Bereicherung richtet. Koste es den anderen, was es wolle. Was ist schon so ein bisschen Demokratie gegen die Möglichkeit, sich Milliarden durch Prozesse aneignen zu können. TTIP – das Einfallstor einer Abmahnabzocke immensen Stils. Wenn ausgerechnet ARD und ZDF den wachsenden Unmut in der Bevölkerung und die guten Argumente gegen das Abkommen...