HUMANE WIRTSCHAFT ...mehr als eine Zeitschrift

Titelbild HW 04/2016 0

Die neue Ausgabe ist da

Die HUMANE WIRTSCHAFT wird in den nächs­ten Tagen in Ihrem Brief­kas­ten lan­den, sofern Sie ein Abo bei uns haben 🙂 Geheim­tipp: Es gibt für jeden Inter­es­sier­ten ein ein­ma­li­ges, kos­ten­lo­ses Pro­be­heft. Die Bezie­her eines Online-Abonnements lesen bereits jetzt die neue Aus­gabe 04/2016. Sie haben sich für eine papier­lose Ver­sion ent­schie­den und haben zeit­gleich mit Druck­le­gung bereits ihre PDF-Datei in der E-Mailbox. Wäre das nicht auch was für Sie? Gerne kön­nen Sie auch jeder­zeit ein gedruck­tes Abon­ne­ment in ein papier­lo­ses Abo umwan­deln oder ergän­zen las­sen. Neh­men Sie ein­fach Kon­takt mit uns auf. Die aktu­elle Ein­zel­aus­gabe kann auch bald wie­der in unse­rem Online-Shop zum Down­load (hier Aus­gabe 03/2016) erwor­ben wer­den.…

Geld oder Leben 2

Geld oder Leben

Der Film „Geld oder Leben“ nähert sich einem bis­lang kaum beach­te­ten Zusam­men­hang – unser welt­weit herr­schen­des Finanz­sys­tem folgt Regeln, die in ihrer letz­ten Kon­se­quenz unser Leben  nega­tiv beein­flus­sen: sta­gnie­rende Lohn­ent­wick­lung, stei­gende Teue­rung der Lebens­grund­la­gen, Umver­tei­lung von Ver­mö­gen zuguns­ten der Besit­zen­den, Infla­tion, Defla­tion, Massen-Entlassungen, Ban­ken­plei­ten, Staats­bank­rotte, Natur­zer­stö­rung in wach­sen­dem Umfang und Hun­ger­ka­ta­stro­phen.     Der Film macht den Zusam­men­hang von expo­nen­ti­el­ler Zins­dy­na­mik und deren real­wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen klar ohne dabei in die Tiefe der Wis­sen­schaft ein­drin­gen zu wol­len und geht das Thema aus der Per­spek­tive des „Unwis­sen­den Nor­mal­bür­ger“ an. Im Grunde beschreibt er ein Aha-Erlebnis, das jeder nach­voll­zie­hen kann: Wenn bestimmte Miss­stände unse­rer Zeit…

"standstill and movement, a ship is leaving the harbor" von Markus Jaschke 0

Som­mer­ta­gung in Ros­tock – Ter­min­hin­weis der Redak­tion

– – – Som­mer­ta­gung „Geld fair-ändern“ Ros­tock, Sams­tag 16. Juli 2016 von 10 Uhr bis 16 Uhr – Ter­min­hin­weis der Redak­tion – – – Ver­an­stal­tungs­ort: Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Lüt­ten Klein, Dan­zi­ger Straße 45 d, 18107 Rostock-Lütten Klein — Stra­ßen­bahn­li­nien 1, 4, 5, Hal­te­stelle Rügener Straße, rotes Flachgebäude. Ein­lass und Emp­fang ab 9:00 Uhr. – – – Mit der Som­mer­ta­gung geht die HUMANE WIRTSCHAFT all­jähr­lich auf die Reise durch Deutsch­land, 2014 in Frei­burg, 2015 in Oberst­dorf am süd­lichs­ten Rand der Repu­blik, kommt ein Team der Zeit­schrift um Redak­teur Andreas Ban­ge­mann in den hohen Nord­os­ten. In Zusam­men­ar­beit und auf Ein­la­dung des „Gesund­heits­treff Ros­tock“ wird ein brand­ak­tu­el­les Pro­gramm…

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Termine 04/2016

Die Ter­mine 04/2016 – – – Ros­tock, 16. Juli 2016 — Som­mer­ta­gung HUMANE WIRTSCHAFT Unter ande­rem mit Prof. Jür­gen Kre­mer, Stef­fen Henke und Andreas Ban­ge­mann – – – Infor­ma­tio­nen und Anmel­dung unter: http://humane-wirtschaft – – – Lern­ort Wup­per­tal, 25. Juli bis 7. August 2016 – 3. Som­mer­camp des Lern­ort Wup­per­tal – – – Umfang­rei­ches Pro­gramm in Theo­rie und Praxis:„Ein ande­res Zukunfts­bild des Wirt­schaf­tens“ , das Live erlebt wer­den kann. – – – Infor­ma­tio­nen und Anmel­dung: http://lernort-wuppertal.de – – – Wien, 27. Juli bis 14. August 2016 – Sum­mer School – „Alter­na­tive Eco­no­mic and Mone­tary Sys­tems“ The eco­nomy of the future. –…

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Leser­briefe 03/2016

Kein D-Mark-Stück mehr? – – – Lie­ber Andreas, habe gerade Dein Edi­to­rial gele­sen und kann es kaum glau­ben, dass Du als öko­no­mi­scher Experte für das Bar­geld kein DM-Stück mehr hast! Dem muss abge­hol­fen wer­den… Wenn ich schon den Stift in der Hand habe (der „guten alten D-Mark“ ange­mes­sen, schreibe ich heute „Old-school-mäßig“ ;-): Ein gro­ßes Lob für Deine Arbeit an und für die HUMANE WIRTSCHAFT. Sowohl die redak­tio­nelle Zusam­men­stel­lung als auch Deine eige­nen Bei­träge: Erste Sahne! Sach­lich, kom­pe­tent, umfang­reich, wie zum Bei­spiel der Bei­trag über „Bares“ in der Aus­gabe 2–2016. Da ist alles drin. Herz­li­che Grüße – – – Vol­ker Frey­stedt, Mün­chen…

Hinrich Ruyter
Foto: Privat
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Wel­ches Recht haben wir auf irgend­wel­che Arbeit? – Hin­rich Ruy­ter

– – – Was ist das eigent­lich, wofür demons­triert wird, wofür Gewerk­schaf­ten kämp­fen, das „Recht auf Arbeit“? Woher kommt diese reich­lich abs­trakte For­de­rung? Der Lern­ort der Offe­nen Fra­gen beleuch­tete das in Kro­nach. – – – Ist das Recht auf Arbeit irgendwo ein­zu­kla­gen? Wem steht die­ses Recht zu? Auch Alten, Behin­der­ten, Jugend­li­chen, Kin­dern, Allein­er­zie­hen­den, Arbeits­lo­sen, Beschäf­tig­ten? Auf wel­che Art Arbeit bezieht sich die­ses Recht? Auf ent­lohnte unselb­stän­dige Arbeit; also auf ein Recht, die Anwei­sun­gen ande­rer zu befol­gen? Daniel Häni sagt knapp und deut­lich: Es gibt kein Recht auf Pflicht. – – – Woher kommt dann die For­de­rung? Das Recht auf Arbeit…

To Sardinia with Love - Dette Glashouwer
Foto: © Krijn Duivenbode
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Aus­wir­kun­gen einer Geld­re­form – Ver­an­stal­tungs­be­richt

Vom 27. auf den 28. 02. 2016 fand in Bad Boll wie­der eine Tagung des Semi­nars für frei­heit­li­che Ord­nung statt, Thema: Aus­wir­kun­gen einer Geld­re­form. Es war also aus­drück­lich kein „Ele­men­tar­se­mi­nar“ über die Geld­re­form selbst, son­dern spe­zi­ell zu ihren Aus­wir­kun­gen. – – – Trotz­dem wur­den zunächst einige grund­le­gende Begriffe „reka­pi­tu­liert“. Das Blatt „Das Geld im Kreis­lauf der Volks­wirt­schaft“ von Fritz And­res, das an die Teil­neh­men­den ver­teilt wurde, stellt dies prä­gnant dar. – – – Ein wei­te­res Blatt beleuch­tet die „Wir­kung kom­pa­ra­ti­ver Kos­ten­vor­teile“. Im Zusam­men­hang der „Voll­be­schäf­ti­gung“ – jeder und jede hat die Mög­lich­keit, so viel Erwerbs­ar­beit zu leis­ten, um den gewünschte Lebens­stil zu rea­li­sie­ren…

& Löhr"> Kapitalrendite
Grafik: Norbert Olah
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& Löhr">Gol­dene Regeln – gol­dene Zei­ten – Olah, Huth & Löhr

Gol­dene Regeln – gol­dene Zei­ten – Nor­bert Olah, Tho­mas Huth & Dirk Löhr – – – Mit einer opti­ma­len Staats­fi­nan­zie­rung aus Boden­ren­ten (und Geld­nut­zungs­ge­büh­ren) ver­wan­deln sich Staats­ver­schul­dung, Steu­er­hin­ter­zie­hung, Steu­er­flucht, Schwarz­ar­beit und Arbeits­lo­sig­keit in über­flüs­sige Schein­pro­bleme. Ein fri­scher Blick auf die volks­wirt­schaft­li­che Gesamt­rech­nung durch die Brille der gol­de­nen Regeln der Kapi­ta­lak­ku­mu­la­tion und der Staats­fi­nan­zie­rung zeigt, dass diese Sicht­weise rea­lis­ti­sch und der Lösungs­weg gang­bar ist. Die Ein­kom­men­steuer kann durch eine Boden­wert­steuer abge­löst wer­den. Die Arbeit wird nicht mehr künst­lich ver­teu­ert und Voll­be­schäf­ti­gung wird bezahl­bar. – – – Das ord­nungs­po­li­ti­sche Credo – – – Unter dem Begriff Boden­rente wer­den hier alle öko­no­mi­schen Ren­ten zusam­men­ge­fasst, die…

Feinstes Gold 0

Flie­ßen­des Geld und Soziale Arbeit – Armin Schacha­meier

Ein Feh­ler in unse­rem Geld­sys­tem wird als Kern­ur­sa­che für viele soziale und gesell­schaft­li­che Pro­bleme betrach­tet. Die zuneh­men­den Finanz­kri­sen, die immer grö­ßer wer­dende Kluft zwi­schen Arm und Reich, die Staats­ver­schul­dung sowie der wach­sende Leis­tungs­druck kön­nen in Zusam­men­hang mit der Zins­dy­na­mik gese­hen wer­den. Wenn als Gegen­stands­be­reich der Sozia­len Arbeit die Ver­hin­de­rung und Bewäl­ti­gung von sozia­len Not­la­gen beschrie­ben wird, dann muss eine ver­stärkte Aus­ein­an­der­set­zung mit unse­rem Geld­sys­tem erfol­gen. Als Lösungs­an­satz wird das Kon­zept des „Flie­ßen­den Gel­des“ vor­ge­stellt. – – – Ver­schie­dene Unter­su­chun­gen bele­gen die Zunahme arbeits­be­ding­ter psy­chi­scher Erkran­kun­gen, bei­spiels­weise beschreibt das wis­sen­schaft­li­che Insti­tut der AOK (2011) zwi­schen 2004 und 2009 eine 9-fache Zunahme…

Stethoskop
Foto: © Pat Christ
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Fixiert auf Vor­ga­ben – Pat Christ

In wel­cher Weise Ziel­ver­ein­ba­run­gen zur Enthu­ma­ni­sie­rung der Wirt­schaft bei­tra­gen – – – Wann ist eine medi­zi­ni­sche Behand­lung sinn­voll? Wann nicht? Das, sollte man mei­nen, hängt davon ab, in wel­chem Maße ein Pati­ent nach Ein­schät­zung einer Ärz­tin davon pro­fi­tiert. Doch das ist zu kurz gedacht. Boni und Ziel­ver­ein­ba­run­gen ver­lei­ten ent­ge­gen dem ärzt­li­chen Berufs­ethos dazu, Ein­griffe anzu­ord­nen, deren Nut­zen zwei­fel­haft ist. Die Kopp­lung vie­ler Chef­arzt­ge­häl­ter an die Fall­zah­len ihrer Sta­tio­nen scheint denn auch ein Grund dafür zu sein, dass die Zahl der chir­ur­gi­schen Ein­griffe stark gestie­gen ist. – – – Ziel­ver­ein­ba­run­gen gel­ten als Chance, die Arbeits­be­din­gun­gen posi­tiv zu gestal­ten. Das Mit­ein­an­der zwi­schen Vor­ge­setz­ten…

Alfred Müller - Mit Marx in eine bessere Gesellschaft? 0

Buch­re­zen­sion – von Alwine Schreiber-Martens

Alfred Mül­ler: „Mit Marx in eine bes­sere Gesell­schaft – Über die Nutz­lo­sig­keit von Geld­re­for­men im kran­ken Kapi­ta­lis­mus“ von Alwine Schreiber-Martens – – – Der Titel mag für man­che viel­ver­spre­chend klin­gen, aber lei­der löst der Autor, Poli­to­loge und Wirt­schafts­wis­sen­schaft­ler, das Ver­spre­chen nicht ein. Im letz­ten Drit­tel der letz­ten Buch­seite ist zu lesen, es seien „stra­te­gi­sch Trans­for­ma­ti­ons­schritte in Rich­tung einer alter­na­ti­ven, bes­se­ren Gesell­schaft zu ergrei­fen. Hier liegt nach Marx die Haupt­auf­gabe der Protest- und Arbei­ter­be­we­gung, nicht jedoch in der Ver­mi­schung keyne­sia­ni­scher oder gesel­lia­ni­scher Ideen und Maß­nah­men zur Ret­tung des Kapi­ta­lis­mus.“ Wie diese Schritte aus­se­hen könn­ten, die „die Pro­duk­ti­ons­ver­hält­nisse und die auf ihnen…

Die Welt verstehen
Foto: © Pat Christ
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Gerech­te­res Geld – Gerech­tere Welt – Redak­tion

Eine Viel­zahl von Orga­ni­sa­tio­nen wir­ken für die Erneue­rung ele­men­ta­rer Grund­la­gen der Wirt­schaft. – – – MONNETA zeigt wel­che Alter­na­ti­ven es im Bereich Finanz­wirt­schaft und kom­ple­men­täre Geld­sys­teme gibt – – – MONNETA ist ein Kom­pe­tenz­zen­trum, das Wis­sen ver­mit­telt über nach­hal­tige Finanz­wirt­schaft und kom­ple­men­täre Geld­sys­teme. Prof. Dr. Mar­grit Ken­nedy ent­wi­ckelte die „Money Net­work Alli­ance“ (MONNETA) Anfang der 2000er Jahre mit Arbeits­kol­le­gen, weil ein pro­fes­sio­nel­les Netz­werk zur Infor­ma­tion und Auf­klä­rung über alter­na­tive Geld­sys­teme und Kom­ple­men­tär­wäh­run­gen gebraucht wurde. Sie war der Zeit­schrift „Humane Wirt­schaft“ sehr ver­bun­den… – – – – – – Das Semi­nar für frei­heit­li­che Ord­nung e. V. (SffO) ist eine Ein­rich­tung der sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen…

Lernort Wuppertal - Logo 0

Der Lern­ort Wup­per­tal und ich – Redak­tion

Was wäre ein Lern­ort ohne die Men­schen, die ihn aus­ma­chen? Leh­rende und Ler­nende wer­den zu einer leben­di­gen Gemein­schaft und trans­for­mie­ren nicht nur sich selbst. Sie sind in der Lage die Gesell­schaft zu ändern, weil jeder Impuls ver­än­dernde Wir­kung hat. – – – Hier kommt eine kleine Aus­wahl von Men­schen zu Wort, die den Lern­ort Wup­per­tal aus­ma­chen. – – – Ann-Christin Abben­haus – – – „Ich habe den Lern­ort zum ers­ten Mal im letz­ten Jahr wäh­rend des Som­mer­camps ken­nen­ge­lernt und war über­rascht, solch einen Ort so nah hier in der Umge­bung zu fin­den. Der­zeit stu­diere ich VWL und Phi­lo­so­phie im Bache­lor in…

Bildung anders
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Bil­dung geht auch anders – Hol­ger Kreft

Trans­for­ma­tio­nen prä­gen den Lern­ort Wup­per­tal – – – 1. Acht­sam­keit als Zukunfts­trend? – – – Acht­sam­keit ist einer der neuen Mega­trends der Zukunft, behaup­tet der Zukunfts- und Trend­for­scher Mat­thias Horx (2016). Wie aber kommt Acht­sam­keit tat­säch­lich in den All­tag vie­ler Men­schen? Wahr­schein­lich nicht allein dadurch, dass Ein­zelne immer wie­der mal in ihrem Tun inne­hal­ten, wenn auch diese Pra­xis sicher eine von meh­re­ren not­wen­di­gen Bedin­gun­gen sein dürfte. Gibt es acht­sa­mes Wirt­schaf­ten und wenn ja, wie sieht das aus? Wie lässt sich viel­leicht sogar ein acht­sa­mes Pro­jekt­ma­nage­ment dar­stel­len? Sche­ren­schnitt­ar­tig ver­su­che ich im Fol­gen­den einige Gedan­ken in Zusam­men­hang zu brin­gen, die ich für…

CETA, TTIP und TiSA – Wolf­gang Ber­ger"> Berlemont Brüssel 0

CETA, TTIP und TiSA – Wolf­gang Ber­ger">Kon­zerne an die Macht – CETA, TTIP und TiSA – Wolf­gang Ber­ger

CETA, TTIP und TiSA – Rolle rück­wärts von der Demo­kra­tie zum Feu­da­lis­mus? – – – Frei­han­del und offene Gren­zen für den Waren­aus­tau­sch sind segens­rei­che Ein­rich­tun­gen. Der Klas­si­ker der Natio­nal­öko­no­mie David Ricardo (1771–1823) hat die Vor­teile an einem ein­fa­chen Bei­spiel auf­ge­zeigt: Die Por­tu­gie­sen pro­du­zie­ren guten Wein und die Eng­län­der gute Wolle. Ohne Han­del könn­ten die Eng­län­der kei­nen Wein trin­ken und die Por­tu­gie­sen müss­ten im Win­ter frie­ren. Freier Han­del erlaubt es jedem Volk das zu pro­du­zie­ren, was es gut kann und gegen das zu tau­schen, was andere bes­ser kön­nen. – – – Abkom­men, die heute end­lich alle Hin­der­nisse für freien Han­del aus…

Original by Bernd-Kasper pixelio.de 0

Ren­ten­dis­kus­sion ent­brannt – Lösun­gen unbe­kannt – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

Die Ren­ten­er­hö­hung zum 1. Juli 2016 beträgt laut Bun­des­so­zi­al­mi­nis­te­rium in West­deutsch­land 4,25 Pro­zent, in der ehe­ma­li­gen DDR 5,95 Pro­zent. Ab 2019 sol­len in West und Ost die Ren­ten gleich hoch sein. Wer diese Zah­len auf seine Brut­to­rente bezieht, liegt fal­sch, denn die tat­säch­lich aus­ge­zahl­ten Ren­ten sind Net­to­be­träge, die nach ver­schie­de­nen Kri­te­rien für jeden Rent­ner berech­net wer­den. Da sind z. B. Bei­träge zur Kranken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung usw. Diese zur sozia­len Absi­che­rung gedach­ten Beträge wie auch die gesam­ten Bezüge der Rent­ner wer­den im Umla­ge­ver­fah­ren von ihnen selbst erbracht. Das ist ein Sys­tem auf Gegen­sei­tig­keit der ca. 20,5 Mil­lio­nen Rent­ner, eine Soli­da­ri­tät unter…

Helmut Creutz 2013
Foto: Privat
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Nega­tiv­zin­sen erfor­dern eine Geld­um­lauf­si­che­rung – Hel­mut Creutz

In den Medien erreg­ten bereits vor Jah­ren die radi­ka­len Leitzins-Absenkungen auf und unter Null, vor allem der japa­ni­schen Zen­tral­bank, Auf­se­hen in der Welt, neu­er­dings auch die in Schwe­den oder der Schweiz. Doch seit Dezem­ber 2015 hat auch die Euro­päi­sche Zen­tral­bank (EZB) diese Null­grenze erreicht, wie aus der Dar­stel­lung 1 ersicht­lich. Ab Mitte 2014 für die frei­wil­li­gen Ein­la­gen der Ban­ken, die meist nur über Nacht erfol­gen, sogar unter Null. Und bei den vor­ge­schrie­be­nen Zwangs-Einlagen, wel­che die Ban­ken im Ver­hält­nis zu ihren Kun­den­ge­schäft bei der Zen­tral­bank hal­ten müs­sen, eben­falls bereits Ende 2014 auf und seit Ende 2015 unter Null. Außer­dem sind die…

EZB ist erst am Anfang ihres Lateins – Ein Kom­men­tar von Ralf Becker"> Ralf Becker 0

EZB ist erst am Anfang ihres Lateins – Ein Kom­men­tar von Ralf Becker">Die EZB ist erst am Anfang ihres Lateins – Ein Kom­men­tar von Ralf Becker

Warum die EZB-Entscheidungen vom 10. 03. 2016 eine nach­hal­tige Sta­bi­li­sie­rung der Finanz­märkte in Europa ein­lei­ten kön­nen. – – – 1. Die Leitzins-Senkungen ent­spre­chen dem Ver­mö­gens­über­an­ge­bot an den Märk­ten – – – Einem zuneh­men­den Ange­bot von Geld- und Spar­ver­mö­gen inner­halb Euro­pas steht heute eine sin­kende Nach­frage nach Kre­di­ten gegen­über. Bei zuneh­men­dem Kapi­tal und Wohl­stand ten­diert der Gleichgewichts-Kreditpreis für lang­fris­tige Geld­an­la­gen und Kre­dite – wie in einer Markt­wirt­schaft üblich – gegen Null. – – – Bereits seit 25 Jah­ren sinkt in den Indus­trie­län­dern – trotz der seit­dem expan­si­ven Geld­po­li­tik der Zen­tral­ban­ken – das all­ge­meine reale Zins­ni­veau, wie nach­fol­gende Durch­schnitts­werte des rea­len Zins­ni­veaus von…

Andreas Bangemann © Martin Bangemann 0

Aus der Schein­welt in die Sein­welt – Edi­to­rial

Phy­si­ker glau­ben zu wis­sen, es gäbe kein Per­pe­tuum Mobile. Jenes „hypo­the­ti­sche Gerät, das – ein­mal in Gang gesetzt – ohne wei­tere Ener­gie­zu­fuhr ewig in Bewe­gung bleibt und dabei – je nach zugrun­de­ge­leg­ter Defi­ni­tion – mög­li­cher­weise auch noch Arbeit ver­rich­tet.“ Das „unmög­li­che Bild“ auf unse­rer Titel­seite, die „Penrose-Treppe“, inspi­rierte den nie­der­län­di­schen Künst­ler M. C. Escher unter ande­rem zu dem Werk „Was­ser­fall“. Darin läuft Was­ser in einem geschlos­se­nen Vier­eck schein­bar per­pe­tu­ier­lich bergab und treibt ein Was­ser­rad an. Ein Trug­bild, das durch die Fest­le­gung einer mil­li­me­ter­ge­nau bestimm­ten Beob­ach­ter­po­si­tion ermög­licht wird. – – – Damit kor­re­spon­die­rend prägt die Illu­sion eines per­ma­nen­ten berg­auf die Wirt­schaft. Bei…

Schule-der-Freiheit-800 0

Flüchtlinge: Heimat verloren – Zuflucht versperrt?

Ein aktu­el­les Tagungs­an­ge­bot des Semi­nar für Frei­heit­li­che Ord­nung Bad Boll, am 28. und 29. Mai 2016 Die Tagung ist die zweite aus der “Tri­lo­gie” “Die Welt aus den Fugen” Die Flücht­lings­ströme unse­rer Zeit sind keine frei­wil­li­gen Wan­de­rungs­be­we­gun­gen. Sie wer­den ange­trie­ben von Gefah­ren und Not in den Her­kunfts­län­dern und der Hoff­nung auf ein gesi­cher­tes Leben in den Län­dern der Zuflucht. Die Zufluchts­län­der haben die Flücht­linge – anders als die Gast­ar­bei­ter frü­he­rer Zei­ten – nicht geru­fen. Die Ansäs­si­gen fürch­ten jetzt, den Flücht­lin­gen von ihrem Wohl­stand etwas abge­ben und womög­lich mit ihnen um Woh­nun­gen, Arbeits­plätze und Sozi­al­leis­tun­gen des Staa­tes kon­kur­rie­ren zu müs­sen. Diese Sorge bremst die Auf­nah­me­be­reit­schaft. Auch die…

Bahnhof Mirke 0

Sustainable Insights 2016

Die Stadt im Mit­tel­punkt – der Kon­gress „Sustainable Insights“ fin­det zum zwei­ten Mal statt. HUMANE WIRTSCHAFT ist Medi­en­part­ner und betei­ligt sich mit einer „Case Study“ zum Thema Regio­nal­geld. Über 100 Stu­die­rende beschäf­ti­gen sich vom 18. bis zum 20. Mai 2016 an der Ber­gi­schen Uni­ver­si­tät Wup­per­tal mit Stadt­wan­del und Inno­va­tio­nen für nach­hal­tige Städte. Zur Eröff­nung spricht unter ande­rem Prof. Dr. Uwe Schnei­de­wind, Prä­si­dent des Wup­per­tal Insti­tut für Klima, Umwelt, Ener­gie. Svenja Schulze, Minis­te­rin für Inno­va­tion, Wis­sen­schaft und For­schung des Lan­des Nordrhein-Westfalen, ist Schirm­her­rin des Kon­gres­ses. – – – Wel­che Bedeu­tung haben Städte für gesell­schaft­li­che Innovations- und Trans­for­ma­ti­ons­pro­zesse? Wie kön­nen Wirt­schaft, Wis­sen­schaft, Kom­mu­nen…

"standstill and movement, a ship is leaving the harbor" von Markus Jaschke 0

Sommertagung 2016 “Geld fair-ändern”

Som­mer­ta­gung „Geld fair-ändern“ – – – Ros­tock, Sams­tag 16. Juli 2016 von 10 Uhr bis 16 Uhr – – – Ver­an­stal­tungs­ort: Dan­zi­ger Straße 45d, 18107 Ros­tock Lüt­ten Klein, Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus – – – Stra­ßen­bahn­li­nien 1, 4, 5, Hal­te­stelle Rügener Straße, rotes Flachgebäude. – – – Ein­lass und Emp­fang ab 9:00 Uhr – – – Mit der Som­mer­ta­gung geht die HUMANE WIRTSCHAFT all­jähr­lich auf die Reise durch Deutsch­land, 2014 in Frei­burg, 2015 in Oberst­dorf am süd­lichs­ten Rand der Repu­blik, kommt ein Team der Zeit­schrift um Redak­teur Andreas Ban­ge­mann in den hohen Nord­os­ten. In Zusam­men­ar­beit und auf Ein­la­dung des „Gesund­heits­treff Ros­tock“ wird ein brand­ak­tu­el­les Pro­gramm gebo­ten. Vor­träge, Refle­xio­nen, Gesprä­che, Ver­net­zung – Fol­gende Refe­rate sind geplant: – – – Prof.…

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Akademie im Lernort Wuppertal startet – Jarmuschewski / Adam-Heusler

Semi­nare zur Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung – passt das an den Lern­ort Wup­per­tal? — — Ja! In der Aka­de­mie im Lern­ort Wup­per­tal. — „Die Men­schen müs­sen die Rah­men­be­din­gun­gen ver­än­dern, dann geht es allen gut!“ — „Die Men­schen müs­sen an sich selbst arbei­ten, dann kom­men sie auch in die­ser Welt klar!“ — Gegen­sätze!? — Oft gegen­ein­an­der aus­ge­spielt, oft mit ver­här­te­ten Fron­ten. Ent­scheide, auf wel­cher Seite du stehst! — Der Lern­ort Wup­per­tal, der sich in der Silvio-Gesell-Tagungsstätte gebil­det hat, steht auf dem Fun­da­ment von Welt­ver­än­de­rern. Es wer­den öko­no­mi­sche und gesell­schafts­theo­re­ti­sche The­men erör­tert, Gemein­schaft erprobt, Pro­jekte ent­wi­ckelt. — Ist da Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung nicht kon­tra­pro­duk­tiv? — Wer nur auf sich…

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Termine 03/2016

Ter­mine der Aus­gabe 03/2016 Die Ter­mine 03/2016 – – – Lern­ort Wup­per­tal, 10. Mai 2016, 19:30 Uhr – – – „Das Ende des Kapi­ta­lis­mus“ – Öffent­li­cher Vor­trag – – – mit Jörg Gude in der Silvio-Gesell-Tagungsstätte. – – – Infor­ma­tio­nen unter: http://lernort-wuppertal.de – – – – – – Wup­per­tal, 18. bis 20. Mai 2016 – – – „Sustainable Insights 2016 – Trans­for­ma­tion: Die Stadt im Wan­del” Unter ande­rem mit einem Bei­trag des Lern­ort Wup­per­tal zum Thema Regio­nal­wäh­rung. Infos und Anmel­dung unter: http://www.sustainable-insights.de s. a. S. 19 in die­ser Aus­gabe – – – Witten-Herdecke, 21. und 22. Mai 2016 – –…

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Leser­briefe 02/2016

Wenn wir Leser­briefe kür­zen, dann so, dass das Anlie­gen der Schrei­ben­den gewahrt bleibt. Leser­briefe geben nicht die Mei­nung der Redak­tion wie­der. — Eine Frage/Anregung, inspi­riert durch die DGB-Reichtumsuhr bspw: http://www.vermoegensteuerjetzt.de/reichtumsuhr/ — Die ein­zel­nen momen­ta­nen Werte machen nicht viel Sinn. Für mich inter­es­sant ist die zeit­li­che Ent­wick­lung über die Jahr­zehnte. Von Hel­mut Creutz gibt es die Ver­tei­lungs­gra­fik über die zehn Ver­mö­gens­grup­pen. Meine Vor­stel­lung wäre, über die Zeit und die Ver­tei­lung der Ver­mö­gens­grup­pen farb­lich auf der y-Achse zu unter­schie­den. Gibt es diese Gra­fik bereits? Ich habe lei­der nicht die Muße eine sol­che zu erstel­len. Es scheint mir eine bewußt­s­eins­er­hel­lende zu sein, da…

Christian Kreiß - Geplaner Verschleiß 0

Wer­den Ver­brau­cher hin­ters Licht geführt? – Andreas Ban­ge­mann

Der Begriff „geplante Obso­le­s­zenz“ bezeich­net eine vom Her­stel­ler nicht publi­zierte, aber geplante absicht­li­che Ver­rin­ge­rung der Lebens­dauer von Pro­duk­ten. (Quelle: Wiki­pe­dia) — Das Umwelt­bun­des­amt (UBA) ist in einer beim Öko­in­sti­tut e. V. und der Uni­ver­si­tät Bonn in Auf­trag gege­be­nen Stu­die dem Phä­no­men der auf­fal­len­den ver­kürz­ten Lebens­dauer von Elek­tro­ge­rä­ten nach­ge­gan­gen. — So wurde ermit­telt, dass sich zwi­schen 2004 und 2013 die Zahl der Haus­halts­groß­ge­räte, die inner­halb von 5 Jah­ren durch neue ersetzt wer­den muss­ten, mehr als ver­dop­pelt hat. Der Anteil wuchs von 3,5 % (2004) auf 8,3 % (2013). Eine Ver­brau­cher­be­fra­gung ergab zudem, dass mehr als 30 % der Kon­su­men­ten mit der Lebens­dauer der Geräte unzu­frie­den sind. —…

Die Welt verstehen
Foto: © Pat Christ
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Frag­wür­dig, falsch, mani­pu­liert – Pat Christ

Kapi­ta­lis­ti­sche Prin­zi­pien unter­gra­ben das Ver­trauen in wis­sen­schaft­li­che Stu­dien — Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker sind nicht gerade zu benei­den. Haben sie doch dau­ernd über Pro­bleme zu ent­schei­den, die meist so kom­plex sind, dass ein Laie schwer durch­bli­cken kann, wo denn nun die „Wahr­heit“ liegt. In Podi­ums­dis­kus­sio­nen haben sie eine Mei­nung zu eben jenem kom­ple­xen Thema zu ver­tre­ten. Wor­auf sich beru­fen? Am bes­ten auf eine Stu­die! Denn was irgendwo eine Wis­sen­schaft­le­rin oder ein Wis­sen­schaft­ler zu Papier gebracht hat, daran ist nicht zu rüt­teln. — Die Qua­li­tät der Stu­die, auf die man sich so gern stützt, kann in der Regel aller­dings ebenso wenig bewer­tet…

Jeremy Rifkin: Access. Das Verschwinden des Eigentums. Warum wir weniger besitzen und mehr ausgeben werden. Campus-Verlag, Frankfurt/New York 2000 0

Mit dem Ver­schwin­den des Eigen­tums ver­schwin­det nicht der Pro­fit – Ste­fan Pad­berg

Jeremy Rif­kin hatte in sei­nem im Jahr 2000 erschie­nen Buch „Access“ die These vom „Ver­schwin­den des Eigen­tums“ im Kapi­ta­lis­mus des 21. Jahr­hun­derts auf­ge­stellt. „Der Markt als Grund­lage des neu­zeit­li­chen Lebens befin­det sich heute in Auf­lö­sung. Im kom­men­den Zeit­al­ter tre­ten Netz­werke an die Stelle der Märkte, und aus dem Stre­ben nach Eigen­tum wird das Stre­ben nach Zugang (access), nach Zugriff auf das, was diese Netz­werke zu bie­ten haben. Unter­neh­mer und Ver­brau­cher machen erste Schritte, den zen­tra­len Mecha­nis­mus des neu­zeit­li­chen Wirt­schafts­le­bens aus­zu­he­beln – den Tau­sch von Eigen­tum zwi­schen Ver­käu­fern und Käu­fern auf Märk­ten.“ Das klas­si­sche Pri­vat­ei­gen­tum werde zuneh­mend ersetzt durch Abon­ne­ments, Mit­glied­schaf­ten…

Wecker mit 2-Euro-Münze 0

Zeit ist Geld? – Inge­borg Woitsch

Ein Reich­tum des Men­schen ist seine Zeit! Kann Zeit ge- oder ver­kauft wer­den? Sie wird es täg­lich – gegen einen Stun­den­lohn von min­des­tens 8,50 Euro. Mar­tin Win­ter­korn, bis vor Kur­zem best­be­zahl­tes­ter Mana­ger der Volks­wa­gen AG, ver­diente um die 8.000 Euro in der Stunde. Eine mär­chen­hafte Summe! – Ken­nen Sie aus Michael Endes Märchenroman „Momo“ die Zeit­diebe und deren Parole „Zeit ist Geld“? Heute leben wir danach. Und es scheint, dass wir uns, oft ohne es zu mer­ken, dadurch das Wert­vollste steh­len las­sen. — Spa­ren für das „rich­tige Leben“: Jetzt, wäh­rend ich die­sen Arti­kel schreibe – natür­lich unter Zeit­druck, denn es…

Helmut Creutz 2013
Foto: Privat
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Ver­mö­gens­kon­zen­tra­tion – Wel­che Rolle spie­len die Geschäfts­ban­ken? – Hel­mut Creutz

Frosti gegen das alte Geld“ — Unter die­sem Titel erschien am 22. Okto­ber 2015 in der Tages­zei­tung „Die Zeit“ ein über zwei Sei­ten ver­teil­ter Arti­kel von Mark Schie­ritz. Darin hieß es u. a.: — „Ein islän­di­scher Poli­ti­ker will den Ban­ken die Macht über die Wäh­rung neh­men – und fin­det Fans in der gan­zen Welt“. – — Und bei die­sem islän­di­schen Poli­ti­ker han­delt es sich um „Frosti Sigur­jons­son“, einem „erfolg­rei­chen Unter­neh­mer und Abge­ord­ne­ten im Par­la­ment“, der „gewis­ser­ma­ßen das Fun­da­ment weg­spren­gen (will), auf dem das west­li­che Wirt­schafts­sys­tem ruht.“ Und wei­ter schreibt Mark Schie­ritz: „für Frosti ist die Welt aus den Fugen gera­ten, weil die Kon­trolle über…

Wilhelm Schmülling
Foto: Privat
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Ver­wir­rung bei Poli­ti­kern und Bür­gern – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

Wer die Aktua­li­tät der Über­schrift bezwei­felt, braucht nur „Hart aber Fair“ am 15. 2. 2016 und die danach aus­ge­strahl­ten Nach­rich­ten im 1. Pro­gramm auf­zu­ru­fen, schon ist die These von der Ver­wir­rung bestä­tigt. Oder: Im TAGESSPIEGEL CHECKPOINT vom 16. Februar 2016 bemerkt Lorenz Maroldt, dass sich „in der Koali­tion zuneh­mend Ori­en­tie­rungs­schwie­rig­kei­ten bemerk­bar machen“, um dann auf einen Geset­zes­än­de­rungs­an­trag hin­zu­wei­sen, dem die CDU zuge­stimmt und kurz dar­auf als fal­sch bezeich­net hatte. Also: Ver­wir­rung pur. — Kein Wun­der, wenn auch die Bür­ger durch das Geran­gel der Poli­ti­ker um den rich­ti­gen Weg immer unsi­che­rer und poli­tik­ver­dros­se­ner wer­den. Des­halb war­tete man mit Span­nung auf Kanz­le­rin Mer­kels…